Aachen: Sturmtief „Billie“ verschont die Aachener und ihren Weihnachtsmarkt

Aachen: Sturmtief „Billie“ verschont die Aachener und ihren Weihnachtsmarkt

Zwar schüttete es am Freitag im Stadtgebiet meist aus Kübeln, und auch der Wind pfiff durch die Straßen, rüttelte an Bauzäunen und ließ Bäume hin und her schaukeln. Doch größere Schäden blieben nach Mitteilung von Polizei und Feuerwehr aus.

Bis zum späten Nachmittag wusste die Polizei lediglich von einem Bauzaun zu berichten, der in der Pontstraße auf ein geparktes Auto gefallen war und es beschädigt hatte. Die Feuerwehr musste immer wieder ausrücken, um abgeknickte Äste zu sichern oder wegzuräumen.

Aus diesem Grund hatte der Aachener Stadtbetrieb vorsorglich vor herabstürzende Äste gewarnt. Auch bei gesunden Bäumen könnten Äste brechen, teilte das städtische Presseamt mit. Deshalb werde davor gewarnt, derzeit Parkanlagen, Spielplätze oder andere Bereiche unter Bäumen aufzusuchen. Ab Montag werde der Stadtbetrieb den städtischen Baumbestand einer Sonderkontrolle unterziehen, um abgebrochene und hängengebliebene Äste zu finden und zu entfernen.

Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt habe hingegen keine Gefahr für die Besucher bestanden, teilte Manfred Piana mit. „Die Verbindungsgruppe bestehend aus MAC, Feuerwehr, Polizei und Stadt, beobachtet die Wettersituation“, sagte der Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC) und kündigte an, dass man im Falle des Falles den Weihnachtsmarkt auch schließen werde, schließlich wolle man ja kein Risiko eingehen. „Aber noch ist die Notwendigkeit zu einem solchen Schritt nicht gegeben“, sagte Piana am Nachmittag.

(hr)