Aachen: Streit um kulturelle Bildung: Kritik am Konzept der Verwaltung

Aachen: Streit um kulturelle Bildung: Kritik am Konzept der Verwaltung

Eine Struktur schaffen, die es ermöglicht, alle Kinder mit kultureller Bildung zu erreichen: Das hatte sich die Verwaltung im Auftrag des Betriebsausschusses Kultur zur Aufgabe gemacht. Mit dem Ergebnis allerdings sind nicht alle Kulturpolitiker einverstanden.

Eine zentrale Stelle, die die entsprechenden Maßnahmen koordiniert, sei dabei durchaus sinnvoll, wie die Politiker meinen. Eine solche Stelle müsste aber nicht unbedingt bei der Städteregion angesiedelt sein, kritisierte Manfred Bausch (SPD). Das vorgestellte Konzept sei zu strukturlastig, zu kopflastig, bemängelte er.

Und auch obwohl Margrethe Schmeer (CDU) mit den angefügten Schaubildern zur Funktionsweise der neuen Koordinierungsstelle nicht viel anfangen konnte, stimmte die CDU den Ausführungen zu und wünscht eine Konkretisierung des vorgestellten Konzeptes. Ebenso wie die Grünen. „Wir brauchen eine koordinierte Vermittlung von Angeboten für Kitas und Schulen“, sagte etwa Herrmann Josef Pilgram (Grüne) und warf der SPD eine Verschleppung der Angelegenheit vor. Ein Bildungsbüro ist seiner Meinung nach eine gute Basis. Und je eher es eingerichtet werde, umso besser.

Als unausgegoren bezeichnete Ruth Crumbach-Trommler das Konzept. Es sei zu streng hierarchisch, es gebe keine Aufgabenprofile und zu viele Akteure in den Steuerungsgruppen. Das Konzept sei eben noch nicht rund. Jetzt soll sich die Verwaltung um eine Konkretisierung des vorliegenden Konzeptes bemühen.

(mas)
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