Aachen: Stawag Music Award: „The Constant“ überzeugt die Jury

Aachen : Stawag Music Award: „The Constant“ überzeugt die Jury

Die Jungs von „The Constant“ sind überglücklich: Seit dem Sonntag Abend sind die fünf Musiker Preisträger des 13. Stawag Music Awards. Sie haben sich gegen fünf starke Bands durchgesetzt — da kam ihnen die langjährige Bühnenerfahrung in anderen Bands zu Hilfe. Nun können sie sich über ihren wohlverdienten Gewinn freuen.

Die professionelle Aufnahme einer CD und den Videodreh zu ihrem Lieblingssong.

Dass dieser Gewinn ein gutes Sprungbrett sein kann, zeigt sich an den Siegern von 2015. Amin Afifi mit seiner Band konnte die Jury im letzten Jahr von seinem Können überzeugen und „seitdem ist viel passiert“, weiß Robert Esser vom Aachener Zeitungsverlag, der mit Antenne AC-Moderatorin Marijke Stasch gekonnt locker durch das Award-Programm führt. Denn nach dem Gewinn verbrachte die Band viel Zeit mit neuen Aufnahmen und konnte sich bei ihren Auftritten eine stattliche Fangemeinde aufbauen — die sich auch am Sonntag Nachmittag einen Platz vor der Bühne auf dem Markt sicherte.

Wie es die Tradition vorgibt, gehört auch diesmal der Vorjahressieger zur Jury — und kann sich natürlich am Besten in die Bands hinter der Bühne hineinversetzen. „Das Ziel von uns damals war es einfach, gute Musik zu machen“, erinnert sich Afifi und gibt den Teilnehmern den Rat, alles zu geben und das Publikum mitzureißen.

Voller Einsatz

Diese Aufforderung nehmen sich die Bands sichtlich zu Herzen: Sascha Keller, Gitarrist von „Queen’s Revenge“ beispielsweise, legt beim Eröffnungsauftritt vor und zeigt, dass er sein Instrument wirklich beherrscht — selbst hinter dem Kopf oder mit dem Mund!

Die anderen Bands müssen sich da aber nicht verstecken — die Zuschauer lassen sich von allen Teilnehmern begeistern, klatschen, jubeln und singen mit. Und nicht nur bei Moderatorin Marijke Stasch sorgen einige Songs für „Gänsehautmomente“, die sie auch schon bei der Vorauswahl gehabt hatte. Besonders schön ist zu sehen, dass die Bands ihre Zuschauer begeistern können, trotz der unterschiedlichen Genres, die sie bedienen. „Aus allen Musikrichtungen hat Aachen was zu bieten“, findet auch Juror Andreas Schneider, Geschäftsführer der NetAachen GmbH.

Gegen 19.15 Uhr wird es dann richtig spannend auf dem Markt: Nachdem der letzte Song der Band „Forger“ verklungen ist, steht schon bald die Jury-Entscheidung an. Richard Mariaux, beim print’n’press Verlag unter anderem für die Musikredaktion zuständig und seit Jahren in der Jury des Stawag Music Awards, legt besonders viel Wert „auf die Originalität der Songs“ — denn es werden nur eigene Lieder gespielt. Für ihn hatten „The Constant“ klar die ausgefallensten Musikstücke im Repertoire. Und Angeli Bhattacharyya, PR-Referentin bei der Stawag, die bereits zum dritten Mal in der Jury sitzt, war bei dieser Band besonders vom Einbezug des Publikums begeistert.

Alle Teilnehmer haben sich zuvor aus 22 Bands für den Auftritt qualifiziert. Leer geht keiner aus. Die „London Roommates“ bekommen für den dritten Platz 250 Euro, die in Studioaufnahmen investiert werden sollen. „Incolors“, die es auf den zweiten Platz geschafft haben, bekommen sogar 500 Euro. Für die Viertplatzierten „Forger“, „TalÄntfrei“ und „Queen’s Revenge“ gibt es einen Pokal.

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