Aachen: „Starke Schulen“: Dritter Preis für Maria-Montessori-Gesamtschule

Aachen : „Starke Schulen“: Dritter Preis für Maria-Montessori-Gesamtschule

„Das war ganz schön aufregend“, meint Ben Korte. Er war einer der fünf Schüler, die zur Preisverleihung des Bundeswettbewerbs „Starke Schulen“ in Düsseldorf waren. Dort präsentierten die Schüler einen Film, der all die Stärken der Maria-Montessori-Gesamtschule mit Blick auf die Berufsorientierung darlegte. „Das war eine Erfahrung fürs Leben“, sagt Ben.

Die Maria-Montessori-Gesamtschule hatte auf Landesebene den dritten Platz belegt. Dafür gab es ein Preisgeld von 2000 Euro und eine Einladung nach Berlin. Dort werden zum einen die Gewinner auf Bundesebene gekürt, zum anderen sind die Schüler zu einer Netzwerkkonferenz mit den anderen ausgezeichneten Schulen eingeladen.

Darauf freut sich Schülersprecherin Conny Schmetz schon jetzt ganz besonders. Sie verspricht sich jede Menge Anregungen von dem Austausch mit den anderen Schülern, und außerdem wird sie an einem Workshop zum Thema Moderation teilnehmen. Auch darauf ist sie gespannt. Damit hat sich die Teilnahme der Schule an dem Wettbewerb bereits mehr als gelohnt. Eine Tafel im Eingangsbereich weist sie nun als „starke Schule“ aus.

Überzeugt hat die Gesamtschule die Jury in Düsseldorf unter anderem mit dem Konzept der Freien Wahl der Arbeit, den Schüler­paten, dem Projekt „Sozial-Genial“, und der Grundphilosophie des selbstständigen und selbstbestimmten Lernens. „Bei allen Angeboten der Schule stehen Kreativität und Teamgeist der Schüler ganz oben an“, meint Schulleiterin Irmgard Braun.

In besonderem Maße beeindruckt war die Jury von dem Fach „Freie Wahl der Arbeit“. Dabei lösen die Schüler in Eigenregie individuelle Arbeiten, die sie über einen längeren Zeitpunkt bearbeiten. Die Lehrer stehen ihnen dabei als Coach zur Verfügung.

Die Schule biete den Jugendlichen zudem vielfältige Möglichkeiten, ihre sozialen Kompetenzen auszubauen, hieß es weiter. Beispielsweise beim Projekt „Sozial-Genial“, bei dem Schüler ehrenamtliche Arbeit in Einrichtungen der Altenpflege übernehmen.

Auf den dritten Preis auf Landesebene sind Schüler und Lehrer gleichermaßen stolz. Barbara Pesch vom Koordinationsteam freut sich zudem über die neuen Chancen, die sich aus dem Preis ergeben.

Die Schule ist nun für vier Jahre Teil eines Netzwerks, in dem Siegerschulen aus allen Bundesländern von- und miteinander lernen. Sie profitiere dabei von vielen Fortbildungen und könne durch Abgucken bei den anderen noch besser werden, meinen die Koordinatoren.

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