Aachen: Städtebauförderung: Damit Aachen schöner wird

Aachen : Städtebauförderung: Damit Aachen schöner wird

Bescherung schon lange vor Weihnachten: Die Kölner regierungspräsidentin Gisela Walsken hatte in dieser Woche viel Geld zu verteilen.

73,35 Millionen Euro aus der Städtebauförderung fließen an 42 Kommunen im Regierungsbezirk, auch für Aachen fällt ordentlich was ab. Planungsdezernent Werner Wingenfeld konnte in Köln Zuwendungsbescheide über knapp 3,3 Millionen Euro entgegennehmen.

Wingenfeld freute sich, dass mit den Geldern weitere wichtige Maßnahmen für Aachen umgesetzt werden können: „Wir sind dem Land NRW sehr dankbar, dass wir die anstehenden Projekte in Höhe von knapp 3,3 Millionen Euro gefördert bekommen. Die Städtebauförderung ist nach wie vor eine großartige Unterstützung und die notwendige Grundlage, dass wir diese wichtigen Bausteine der nachhaltigen Stadtentwicklung stemmen können, um auch in Zukunft allen Menschen in Aachen einen attraktiven Lebensraum zu bieten. Es ist also gut angelegtes Geld des Landes.“

So werden für das Handlungskonzept Brand insgesamt 830.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dort hatte die Stadt die Kosten für einen Teil des Umbaus der alten Turnhalle der Grundschule Marktstraße beantragt — als letzter Teil der aufwendigen Sanierung der neuen Brander Mitte.

Bäche sollen sichtbar werden

Der größte Teil der Summe — insgesamt rund 2,4 Millionen Euro — ist für mehrere Maßnahmen des Innenstadtkonzepts 2022 bewilligt worden. So sollen mit den Geldern eine Machbarkeitsstudie zum Sichtbar- und Erlebbarmachen der Aachener Bäche, die Aufwertung des Stadtparks, diverse Baumpflanzungen im Stadtgebiet, die Verbesserung von Freibereichen an Schulen und ein Premiumfußgängerweg umgesetzt werden.

Auch der Kauf der beiden Musikbunker Junkerstraße und Goffartstraße, die Ende Juli in den Besitz der Stadt übergegangen sind, wird durch die Städtebaugelder des Landes NRW gefördert.

Der Geldsegen fiel diesmal etwas größer aus: Zwölf Millionen Mehr als im Vorjahr verteilte Regierungspridentin Walsken.

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