Aachen: Stadtmeisterschaft: Walheims Schlussspurt reicht am Ende nicht

Aachen : Stadtmeisterschaft: Walheims Schlussspurt reicht am Ende nicht

Mit einer deutlichen Steigerung nach einem eher durchwachsenen Turnier bei den 29. Stadtmeisterschaften im Stadion am Heider Weg in Verlautenheide gewann Alemannia II am Sonntag das Endspiel um den Pokal der Aachener Stadtmeisterschaft.

Nach einer schnellen Führung der Alemannen durch Maik Ferber machten die Schwarz-Gelben weiter richtig Druck und ließen Hertha Walheim nur wenige Chancen auf ein Gegentor.

Oft hatten, anders als hier in dieser Spielszene, die Herthaner das Nachsehen vor den Alemannia-Stürmern, nach 45 Minuten stand es schon 3:0. Foto: Ralf Roeger

Das frühe 1:0 für die Alemannen in der 7. Minute entstand allerdings durch einen individuellen Fehler eines Außenverteidigers der Hertha. Die versuchte es mit gelegentlichen Vorstößen in den 16er der Alemannen und schoss in der 16. Minute tatsächlich beinahe den Ausgleich. Stürmer Mergim Statovci zog ab, traf aber nur den Pfosten.

Dafür schlug einige Minuten später wieder Alemannias Nummer 9, Maik Ferber, zu und donnerte den Ball mit einem sehenswerten Schuss zum 2:0 ins Netz. Die Alemannen waren bis zur Pause drückend überlegen und krönten die Halbzeit mit einem 3:0 von Tobi Mohr in der 26. Spielminute. Gegen Ende der ersten Halbzeit begann es wie so oft in dieser Turnierwoche bei der Eintracht aus Verlautenheide heftig zu regnen, das Spiel flachte ab, obwohl die Alemannen in der 32. Minute nach einer Flanke noch eine dicke Chance ausließen.

Elfmeter für Hertha Walheim

Wer dachte, der Sack für die Schwarz-Gelben sei schon zu, irrte sich aber gründlich. Zunächst plätscherte das Spiel in der zweiten Halbzeit so vor sich hin, die Sonne schien wieder. Doch dann setzte die Hertha zu einem fulminanten Schlussspurt an und kam nach einem Foul der Alemannen im 16er zu einem gerechtfertigten Elfmeter. Den schoss Lucas Domgörgen in der 78. Minute ohne Probleme rein.

Dann spielte Hertha wie entfesselt, eine Flanke nach der anderen brachte Ryuota Matsui vor das gegnerische Tor. In dieser Phase hatte die Abwehr der Alemannia durchaus auch Glück, so dass das 2:3 durch Oliver Weitz in der 89. Minute letztlich zu spät für ein bei einem Unentschieden notwendigen Elfmeterschießen kam.

Eilendorf siegte 5:1

Ab 13 Uhr hatten bereits die Verlierer vom Freitag, FC Inde Hahn und Arminia Eilendorf, unter sich ausgemacht, wer den dritten Platz bei der durchweg gut organisierten und gelungenen 29. Stadtmeisterschaft einnehmen sollte. Hier zeigte sich, dass Inde Hahn den drückend überlegenden Eilendorfern nicht standhalten konnte und mit 5:1 klar unterlag. Beide Mannschaften hatten nicht ihre stärk­sten Kader geschickt, weil gleichzeitig Pokalspiele an diesem Sonntag angesetzt waren.

Alemannia-II-Obmann Manni Werner freute sich über den Gesamtsieg. Und er bestätigte, dass es an der Zeit gewesen sei, nach einer langen Pause jetzt zum zweiten Mal mit einem Team der Alemannen die Stadtmeisterschaft gespielt zu haben.

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