Aachen: Stadtmeisterschaft: Favorit Alemannia II zittert sich ins Halbfinale

Aachen : Stadtmeisterschaft: Favorit Alemannia II zittert sich ins Halbfinale

Bei der Aachener Fußballstadtmeisterschaft in Verlautenheide blieb auch in der zweiten Gruppe der Zwischenrunde die ganz große Überraschung aus. Nachdem die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen im Vorjahr nicht ins Halbfinale einziehen konnte, zitterten sich die Kicker von Trainer Sven Schaffrath in diesem Jahr in die Vorschlussrunde.

Allerdings hatte die Mannschaft mehr Mühe als gedacht. Für Rhenania Richterich, den VfJ Laurensberg und den VFL 05 Aachen ist das Turnier hingegen beendet. Zum Auftakt spielte die Alemannia gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner, Rhenania Richterich. Gegen den Bezirksligisten gab sich der Regionalligist allerdings keine Blöße und gewann hochverdient mit 3:0.

Wesentlich enger gestaltete sich das zweite Gruppenspiel der Schaffrath-Elf. Unter den Augen von Cheftrainer Peter Schubert in den Zuschauerrängen tat sich die junge Mannschaft schwer. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen blieb es bis Spielende beim torlosen Unentschieden. Dank einer couragierten Defensivleistung gelang dem Kreisligisten BTV so ein Achtungserfolg. Die Mannschaft hatte sich durch zwei klare Siege gegen Horbach und Munzurspor für die Zwischenrunde qualifiziert.

Durch die Punkteteilung mussten die Alemannen in ihrem letzten Gruppenspiel gegen Laurensberg gewinnen, um aus eigener Kraft in die nächste Runde einzuziehen. Zwar trennen beide Mannschaften fünf Spielklassen, doch konnte der VfJ bereits in der Vorrunde für Furore sorgen. Der VfJ zog als Gruppenerster in die Zwischenrunde ein. Rhenania Richterich und die Zweitvertretung von Alemannia Aachen waren aufgrund ihrer hohen Spielklasse für die Zwischenrunde gesetzt.

Wie zu erwarten, zog sich der Außenseiter in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Die Alemannia machte das Spiel, kam aber zunächst zu keinen nennenswerten Chancen. Stattdessen bestrafte der Kreisligist eine Unaufmerksamkeit und ging in Führung. Anschließend ging es ausnahmslos in eine Richtung. Dabei ließen die Schwarz-Gelben aber immer wieder größte Möglichkeiten ungenutzt.

Die große Sensation lag in der Luft, schließlich bezwang der Außenseiter zuvor bereits den BTV und hätte mit einem Sieg kurz vor dem Einzug ins Halbfinale gestanden. Doch kurz vor Schluss gelang der Schaffrath-Elf noch der verdiente Ausgleich. Der Siegtreffer blieb dem Mittelrheinligisten aber verwehrt. Nach Abpfiff war der Alemannia der Frust anzumerken.

So fiel die Entscheidung erst im letzten Spiel zwischen Richterich und Burtscheid. Mit einem Sieg hätte die Rhenania weiterkommen können. Allerdings kamen die Schwarz-Weißen nicht über ein 0:0 hinaus. Dadurch gelang der Alemannia doch noch der Sprung ins Halbfinale. Am Mittwochabend ermitteln Haaren, Arminia Eilendorf, Raspo Brand und Vaalserquartier den dritten Halbfinalisten.

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