Stadt Aachen warnt vor Spaziergängen im Wald und in Parks

Aufräumen nach dem Sturm : „Eberhard“ ist Schuld: Stadtbetrieb muss Bäume fällen

Das Sturmtief „Eberhard“ hat auch in der Stadt Aachen deutliche Spuren hinterlassen. Der Stadtbetrieb kontrolliert zurzeit alle öffentlichen Grünanlagen auf Sturmschäden. Es wird empfohlen, die Anlagen vorerst zu meiden, da die Mitarbeiter für die Kontrollen, wegen der großen Menge an Bäumen und Anlagen, einige Tage benötigen.

Festgestellt werden aktuell vornehmlich offensichtliche Schäden wie Kronenbrüche, angekippte sowie umgestürzte Bäume. Unmittelbare Gefahren werden direkt beseitigt. Das teilt das städtische Presseamt mit. Bereits nach den ersten Stunden wird dabei deutlich, dass auch viele Bäume ohne ursprünglich erkennbare Schäden im gesunden Holz durch den starken Sturm mit orkanartigen Böen versagt haben.

Bürger, die Schäden an Bäumen im öffentlichen Straßenraum oder Park- und Grünanlagen sehen, können diese gerne über das Servicecenter der Stadt Aachen unter 0241-4320 melden.

Viele Wege noch gesperrt

Das Forstamt der Stadt Aachen rät dazu, in den nächsten Tagen auf Spaziergänge im Aachener Wald zu verzichten. Viele Wege sind noch durch umgestürzte Bäume versperrt. Außerdem könnten Wurzeln angerissen oder Äste abgebrochen sein, die unvermittelt herunterfallen könnten. Das Betreten geschieht derzeit auf eigene Gefahr.

Viel Arbeit hatte wegen „Eberhard“ auch die Aachener Feuerwehr. Alleine bis Sonntagabend hatte es nach Angaben der Wehr rund 120 Einsätze gegeben. Etliche Bäume, Bauzäune oder Fassaden waren den starken Windböen zum Opfer gefallen.

(red)
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