Stadt Aachen sagt höheren Zuschuss für Tierheim zu

Stadt Aachen einigt sich mit Tierschutzverein : Der Fortbestand des Tierheims ist gesichert

Die drohende Schließung des Aachener Tierheims zum Jahresende ist vom Tisch. Nachdem der Tierschutzverein für die Städteregion als Träger der Einrichtung ultimativ eine Erhöhung des Zuschusses von der Stadt Aachen gefordert hatte, haben sich beide Seiten nun auf einen neuen Vertrag geeinigt.

„Es gibt eine für alle Beteiligten annehmbare Lösung“, bestätigt Lutz Vierthaler auf Anfrage unserer Zeitung. Details will der Vereinsvorsitzende vorerst noch nicht verraten, weil die Politik die Vereinbarung nach den Sommerferien noch billigen muss und die entsprechende Verwaltungsvorlage noch nicht geschrieben ist. Nach Informationen unserer Zeitung hatte der Verein Anfang des Jahres eine Aufstockung des seit 2014 nicht mehr erhöhten städtischen Zuschusses von 170.000 auf 250.000 Euro veranschlagt, um die mittlerweile auf jährlich rund 1,1 Millionen Euro gestiegenen Kosten decken zu können. Dem Vernehmen nach liegt die nach rund einem halben Jahr erzielte Einigung etwas darunter.

Deutlich einfacher waren die Verhandlungen zwischen dem Tierschutzverein und der Städteregion verlaufen. Der Städteregionstag hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 4. Juli einstimmig eine stärkere finanzielle Beteiligung beschlossen und der Bitte des Tierheim-Betreibers nahezu uneingeschränkt entsprochen (wir berichteten). Demnach werden die Mittel im Zeitraum von 2020 bis 2022 von derzeit 180.000 auf 290.000 Euro erhöht. In den beiden folgenden Jahren wird der Zuschuss dann nochmals um 10.000 Euro aufgestockt.

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