Lichtenbusch: St.-Hubertus-Bruderschaft feiert Schützenfest

Lichtenbusch : St.-Hubertus-Bruderschaft feiert Schützenfest

Dass eine Schützenkirmes auch ohne Schützenkönig schön sein kann, hat die Königliche St.-Hubertus-Schützenbruderschaft am Wochenende bewiesen. Dabei ging sogar „Kaiserlich“ zu, denn Präsident und Schützenkaiser Freddy Doum wartete mit dem traditionellen Kaiserball auf.

Erstmals gab es in der 132-jährigen Geschichte der Bruderschaft in diesem Jahr keinen Schützenkönig, weil es an Kandidaten mangelte. Auch beim Wettbewerb „Könige der Könige“ sah es trostlos aus, da er einem Gewitter zum Opfer fiel. Das Bürgerschießen fand immerhin statt, diesen Titel sicherte sich Willi Cool aus Lichtenbusch mit dem 68. Schuss.

Beim Kaiserball kamen dennoch viele Gäste, Bruderschaften und Vereine zusammen. Dabei wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. So verlieh Freddy Doum in seiner Funktion als erster Vorsitzender und Präsident Karla Kohl für 25 Jahre Mitgliedschaft und langjährige Tätigkeit als Schießmeisterin die silberne Vereinsnadel.

Die bekam auch Lars Buch ausgehändigt. Hermann Tost, stellvertretender Bundesmeister des Grenzlandschützenbundes Aachen-Land-Süd, zeichnete Wolfgang Handschur für seine langjährige Zugehörigkeit bei den Lichtenbuscher Schützen mit dem silbernen Verdienstkreuz aus.

Am Sonntag fanden dann eine Messfeier in der Pfarrkirche Lichtenbusch, eine Kranzniederlegung und eine zünftiger Frühschoppen in der Schützenhalle statt. Bilanz des Präsidenten: „Es klappte zwar ohne neuen Schützenkönig. Ich hoffe aber, dass wir im nächsten Jahr wieder eine Majestät präsentieren können.“ Die gehöre einfach zu den Schützen. Aber er hätte sich eine bessere Resonanz gewünscht. „Es wird alles weniger“, bedauerte er.

(der)
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