Aachen: Sport über die Grenzen der Unis hinaus

Aachen : Sport über die Grenzen der Unis hinaus

Für die einen ist es die ganz große Show, für die anderen steht der Sport im Mittelpunkt. Bei der Hochschulsportshow bietet sich dem Publikum in der Sporthalle auf dem Königshügel ein Abend mit Höchstleistungen.

Wie in jedem Jahr wurden erneut zu Beginn der Veranstaltung die erfolgreichsten Hochschulsportler des Wettkampfjahres 2014 ausgezeichnet. Gewürdigt wurden die 128 ersten bis dritten Plätze bei den Deutschen Hochschulsportmeisterschaften. Der Ruder-Achter der RWTH (Studierende und Doktoranden) hat von 2011 bis 2014 die Deutschen Hochschulsportmeisterschaften gewonnen und internationale Wettbewerbe mit Bravour gemeistert. Dafür wurden sie mit dem „Spitzensportpreis des Aachener Hochschulsports powered by Stawag“ ausgezeichnet. Eva Wußing, Leiterin der Stawag-Unternehmenskommunikation, lobte, dass die Ausgezeichneten ihren Geist und ihren Körper in Schwung halten.

Der Ehrenamtspreis der Sparkasse Aachen belohnt besonderen Einsatz: Sparkassenvorstand Dr. Christian Burmester überreichte die mit 300 Euro dotierte Auszeichnung an Friederike Wittmers. Die begeisterte Skifahrerin wurde Vize-Hochschulmeisterin im Ski Cross. 2013 hat sie ihr Studium der Materialwissenschaften mit Auszeichnung bestanden, ist jetzt wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie war lange Übungsleiterin im Snow Sport Team.

Roter Teppich

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg und FH-Rektor Marcus Baumann begrüßten die Sieger auf dem roten Teppich und betonten: Wissenschaft und Sport gehören zusammen. „Bei beiden Disziplinen geht es um Wettbewerb und Leistung“, stellte Schmachtenberg fest. Baumann lobte die Teambildung über die Grenzen der Hochschulen und kulturelle Grenzen hinaus. „Das ist auch ein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration in Aachen. Der Sport baut eine Brücke und ist ein wichtiger Baustein der Hochschularbeit.“

„In der heutigen Show und der damit verbundenen Ehrung, konnte ein weiteres Mal die Leistungsfähigkeit, die Kreativität und das Engagement der Aachener Studierenden bewundert werden“, kündigte Peter Lynen, Leiter des Hochschulsportzentrums der RWTH, das Programm an, das die Moderatoren Sophia Schmitz und Sebastian Sonntag präsentierten.

Nach dem Intro der Big Band unter der Leitung von Boris Bansbach ging es los mit dem interdisziplinären Auftritt von „RollAix“. Zentrales Element war das Rhönrad, aber die Mitglieder von Roll­Aix beschränkten sich nicht nur auf das Turnen, sondern verbanden in ihrer Interpretation der „Dreigroschenoper“ Rhönrad mit Moulin-Rouge-Tanz, Akrobatik, Messer-Jonglage, Einrad-Einlage, Balanceakt auf dem Schwebebalken und zirzensischen Elementen.

Orientalischer Tanz unter der Leitung von Karima El-Barkani brachte einen Hauch von 1001 Nacht und Fernweh auf den Königshügel. „Selbstverteidigung zwischen Theorie und Alltag“ hieß der Beitrag der Ju-Jutsu-Gruppe unter der Leitung von Mona Bagusche. Witzig war die Jonglage-Nummer von Stefan Braun mit dem äußerst passenden Titel „Catch me if you can“. Höhepunkte waren der Auftritt im Bereich Gesellschaftstanz unter dem Motto „Welcome to fabulous Las Vegas!“ und die Eishockey-Unicup- Performance der Cheerleader vom Aachen Steelers Cheerleading Team. 22 Programmpunkte zeigten, wie lebendig und vielfältig die Sportlandschaft an den beiden Aachener Hochschulen ist.

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