Spenden des Skatturniers an Dompropst Manfred von Holtum übergeben

Dieter-Schulte-Gedächtnis-Turnier : Weitere 7383,30 Euro für den Aachener Dom

Bei der 27. Auflage des Dieter-Schulte-Gedächtnis-Turniers sind exakt 7383,30 Euro zugunsten des Aachener Doms zusammengekommen. Nun wurden die Spenden übergeben.

Seit 1992 dreht sich für sie einmal im Jahr alles um Stiche, Trümpfe und gute Blätter: die Teilnehmer des jährlichen Aachener Skatturniers zugunsten des Aachener Doms. Insgesamt konnten durch das nach dem verstorbenen Turniergründer benannte Dieter-Schulte-Gedächtnis-Turnier Spenden in Höhe von mehr als 195.000 Euro gesammelt werden – eine Summe, die vollständig dem Aachener Dom zugutekommt. Jetzt wurde die erspielte Spendensumme des letztjährigen Turniers symbolisch an Dompropst und Schirmherr Manfred von Holtum übergeben. Genau 7383 Euro und 30 Cent hat die 27. Auflage des Turniers erbracht.

Finanzielle Hilfen seien für den Dom nie falsch, weiß Dompropst Manfred von Holtum. „Wir haben zwei konkrete Projekte im Blick“, für die die Spendensumme verwendet werden könne, erklärte von Holtum. In nächster Zeit sollen die Restauration der Taufkapelle vorangetrieben werden und die Innenbeleuchtung verbessert werden.

Neben dem finanziellen Aspekt sieht der Domprobst aber noch einen weiteren Vorteil für das Aachener Wahrzeichen: „Durch das Turnier entsteht eine Verbindung zum Dom.“ Und eine solche sei ihm wichtig. Von Holtum betonte, er sei „sehr dankbar dafür, dass der Aachener Dom weiterhin im Bewusstsein der Menschen ist.“

Wie schon seit einigen Jahren fand das Turnier auch 2018 wieder in der Offizierheimgesellschaft „Gut Neuhaus“ der Bundeswehr statt, die mit rund 125 Skatbegeisterten wieder einmal an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Auch Oberst Klaus-Dieter Cohrs, Kommandeur des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme, der erstmalig die Unterstützung durch die Bundeswehr geleitet hatte, lobte den Einsatz für den Dom. „Der Dom ist etwas, das unbedingt erhalten werden muss“, unterstrich Cohrs. Und überhaupt sei das Turnier eine „sehr angenehme Veranstaltung. Da geht es nicht bierernst zu – und es geht nicht nur ums Gewinnen“, erklärte der Kommandeur. Dass bei dem traditionsreichen Skatturnier nicht nur der Sport im Vordergrund steht, ist offensichtlich. Einer der Hauptsponsoren kümmerte sich nicht etwa um Skatkarten. Er sorgte für rund 150 Kölschgläser ...

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