Aachen: SPD stellt Grüne Welle auf den Prüfstand

Aachen: SPD stellt Grüne Welle auf den Prüfstand

Über die Grüne Welle in Aachen wird immer wieder gern und intensiv diskutiert, meint zumindest die Aachener SPD. Daher hat die SPD-Ratsfraktion die Verwaltung nun mit einem Ratsantrag beauftragt, die Grüne Welle „auf den großen Ringstraßen und Radialen“ mit Hilfe von Versuchsfahrten auf ihr Funktionieren hin zu überprüfen.

Wie SPD-Ratsherr Michael Servos, mobilitätspolitischer Sprecher, weiter mitteilt, habe die Verwaltung der Politik die Effizienz der Grünen Welle zwar zuletzt im März 2011 mit Hilfe einer umfangreichen Darstellung der Maßnahmen zur rechnerischen Gewährleistung Grüner Wellen auf verschiedenen Wegebeziehungen glaubhaft dargestellt. „Dennoch erreichen uns aus der Bürgerschaft und auf Basis subjektiver Erlebnisse regelmäßig Zweifel am Funktionieren der Ampelschaltungen“, sagt Servos.

Anlass für den Bericht der Verwaltung aus dem Jahr 2011 war ein Antrag der SPD, der die Optimierung der Grünen Welle zum Ziel hatte. Die SPD-Fraktion arbeitet seit längerem an diesem Thema. Sie hat in den Ratsgremien wiederholt Verbesserungen angemahnt. Hintergrund ist neben Verbesserungen für die Verkehrsteilnehmer auch die hohe CO2- und Feinstaubbelastung in Aachen.

Durch Testfahrten in München sei kürzlich nachgewiesen worden, dass sich die Immissionsbelastung auf wichtigen innerstädtischen Verbindungen durch richtige Ampelschaltungen um bis zu 45 Prozent verringern lasse, begründen die Genossen ihren Antrag zusätzlich.

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