Aachen: SPD Ost: „Elsassplatz dauerhaft öffnen”

Aachen: SPD Ost: „Elsassplatz dauerhaft öffnen”

Die SPD Aachen-Ost fordert die Aufhebung des Durchfahrtsverbots am Elsassplatz von der unteren Elsassstraße in die obere Elsassstraße. Der Ortsvereinsvorsitzende und Ratsherr Mathias Dopatka hat die sozialdemokratische Ratsfraktion aufgefordert, einen entsprechenden Antrag an den Stadtrat zu stellen.

Den Bürgern des Viertels ist das Durchfahrtsverbot über die sogenannte „Platte” am Elsassplatz seit Anfang an ein Dorn im Auge. Als vor 33 Jahren die untere Elsassstraße mitsamt dem Elsassplatz umgebaut wurde, entschieden sich die Planungspolitiker auf Anraten der Verwaltung für das Verbot. Damit wollten sie den Autoverkehr aus der unteren Elsassstraße reduzieren. „Die Verwaltung hatte gute Gründe für das Durchfahrtsverbot, wegen der Warenhäuser auf der Grünen Wiese im Panneschopp hätte der Verkehr dramatisch zugenommen”, erklärt die zuständige Dezernentin Gisela Nacken. „Sobald wir den Antrag haben, werden wir die Angelegenheit prüfen.”

Dopatka ist auf das Durchfahrtsverbot in seinen Bürgersprechstunden angesprochen worden und hat auch eine kleine Umfrage im Viertel unter Bürgern und Geschäftsleuten gemacht. „Während der umfangreichen Baumaßnahmen im Gebiet Reichsweg/Düppelstraße wurde bereits zum zweiten Mal die Durchfahrt für Privatverkehr freigegeben.

Diese Freigabe ist allerdings beschränkt auf die Dauer der Baumaßnahmen. Wegen der baulichen Umgestaltung des Reichsweges ist der ursprüngliche Gedanke einer Verkehrsberuhigung in der Elsassstraße in seiner jetzigen Form aber hinfällig”, analysiert der junge Sozialdemokrat. Jetzt bestehe die Möglichkeit, vom Adalbertsteinweg direkt links in den Reichsweg einbiegen zu können.

Kein Schleichweg mehr

Deshalb habe die Elsassstraße ihre Attraktivität als Ausweichroute verloren. Die Elsassstraße ende in Form einer T-Kreuzung in der Dresdener Straße. Wer von der Innenstadt nach Haaren reisen will, behauptet Dopatka, der würde die Stolberger Straße hin zur Breslauer Straße nutzen. Und wer nach Rothe Erde will, der nutze den Reichsweg.

„Die Nutzung der Elsassstraße ergibt nur für die direkten Anwohner ins Viertel selbst Sinn.” Auch zurzeit sei nur wenig Autoverkehr auf der „Platte” zu beobachten. „Deshalb halten wir eine dauerhafte Freigabe für sinnvoll”, resümiert Dopatka.

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