Aachen: Sparkasse: Defekte Karten werden ab sofort repariert

Aachen: Sparkasse: Defekte Karten werden ab sofort repariert

Schneller als zunächst angekündigt will die Sparkasse Aachen die zu Jahresbeginn aufgetretenen Probleme bei rund 150.000 EC- und Kreditkarten lösen.

Ab sofort können alle betroffenen Karten automatisch repariert werden - und nicht erst wie ursprünglich geplant ab dem 1. April, wie Vorstandsmitglied Ralf Wagemann bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse im Rathaus erklärte. Er betonte, die Sparkasse habe „auf die böse Überraschung am Jahresanfang schnell reagiert”, so dass bereits „nach wenigen Stunden die Bargeldversorgung der Kunden gesichert” gewesen sei.

Grund für die Akzeptanzprobleme sind vom Hersteller fehlerhaft programmierte Chips, die den Jahreswechsel von 2009 auf 2010 nicht richtig verarbeitet haben. Die Folge: Man kann nicht bezahlen beziehungsweise am Automaten kein Geld abheben. Inzwischen könne es nur noch zu Einschränkungen beim Einsatz im Ausland kommen.

Auf zwei Wegen kann die Karte wieder „wiederbelebt” werden: Zum einen werden die Karten bei Benutzung eines Geldautomaten automatisch repariert. Dabei werde die Software innerhalb weniger Sekunden aktualisiert, verspricht Vorstandschef Hubert Herpers. Voraussetzung für diese Variante ist, dass der Kunde seine Geheimnummer kennt.

Ist dies nicht der Fall, können die Betroffenen in den Sparkassen-Zentralen am Münster- und am Friedrich-Wilhelm-Platz sowie in den Geschäftsstellen Brand, Burtscheid und Laurensberg spezielle Terminals benutzen, die eine Reparatur ohne PIN-Eingabe möglich machen. Zudem ist weiter die Hotline 0241/4442020 geschaltet.

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