Laurensberg: Sonnenschein belohnt kleines aber feines Programm

Laurensberg: Sonnenschein belohnt kleines aber feines Programm

Das Jahr ist gerade einmal zwei volle Monate alt, und schon hat die Interessengemeinschaft (IG) der Laurensberger Vereine ihr Jahresprogramm hinter sich. Denn neben dem Neujahrsempfang kümmert sich die IG mit der Vorsitzenden Helga Efes an der Spitze vor allem um den Laurensberger Straßenkarneval, der am Samstagmittag hömmele Jecke aus Laurensberg, Richterich, Vaalserquartier, Orsbach und Horbach vor das alte Rathaus in der Rathausstraße zog.

Das knapp dreistündige Programm hatte wie immer Peter Mehring unter dem Motto „Klein aber fein“ zusammengestellt. Die Grenzland-Trompeter brachten die Jecken zu Beginn in Stimmung, die Horbacher Freunde waren mit drei Tanzformationen angereist, De Pöngche sangen Öcher Lieder, die KG Vaalserquartier hatte ihre Truppe „Aix Temptation“ mitgebracht und schließlich trat auch der Lennet Kann auf. Den verkörperte übrigens Kurt Joußen, „der bessere Lennet Kann“, wie Peter Mehring schmunzelnd feststellte.

Besonders stolz waren die Laurensberger, dass ihnen gleich zwei Prinzen die Aufwartung machten. Denn neben Stadtprinz Bernd I. war auch Prinz Patrick I. samt Hofstaat den kurzen Weg von Richte­rich nach Laurensberg geeilt.

„An dem Programm muss man eigentlich nichts ändern“, sagte Bezirksbürgermeister Christian Krenkel, der sich wie viele aus Bezirksverwaltung und -vertretung unter das Publikum gemischt hatte. „Hauptsache ist, das Wetter ist schön.“ Und das war es tatsächlich. Es blieb trocken, und lange Zeit schien sogar die Sonne.

(hr)