Aachen: Solar Cup: Das Team setzt voll auf Sieg

Aachen: Solar Cup: Das Team setzt voll auf Sieg

Unter welchem Namen die sechs Schüler vom Kennedypark durchs Ziel fahren werden, ist noch nicht geklärt. Wichtiger ist Arben, Dina, Ebru, Kevin, Niklas und Turabi sowie ihrem Lehrer Werner Coenen ohnehin etwas anderes: Ihr Name wird der Name des Siegers sein.

Gemeinsam wird die Truppe am 11. September beim 1. Aachener Solar Cup von Stadt und Stawag antreten. Und bis dahin gilt es, ein Bobby Car samt Anhänger möglichst effektiv mit einem Solarmodul samt Motor auszustatten.

Der Industriepartner, den das noch namenlose Team sich dafür ins Boot geholt hat, passt dabei auf den ersten Blick nicht ins Bild. Denn Spielzeuge wie ein Bobby Car spielen in der Werkstatt von Derondeau Motorentechnik sonst ebenso wenig eine Rolle wie alternative Antriebstechniken. Vielmehr wird Inhaber Klaus Derondeau von seinem Kundenkreis dafür geschätzt, dass er spritschluckende Kraftbolzen mit den Firmenlogos von Ferrari oder Maserati wieder auf Vordermann bringt.

So ist bei den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen in dem Kleinbetrieb in der Krantzstraße eine vor allem pragmatische Herangehensweise auszumachen. „Wir müssen bohren, drehen, fräsen, damit das Ding erst einmal richtig funktioniert”, stellt der Mechaniker fest. „Die Hauptsache ist, dass das Bobby Car hinterher das macht, was der Bursche, der drauf sitzt, will.”

Dieser Bursche wird entweder Kevin oder Niklas sein. Sie sind die beiden leichtesten im Kennedy-Rennstall und wissen, dass bei ihrem filigranen Gefährt am Ende jedes Kilo entscheidend sein kann. Nicht zu viel verraten wollen Coenen, Derondeau und ihre Mannschaft darüber, was sie sich für Lenkung und Achsen überlegt haben. Werner Coenen traut den vier Jungs und den zwei Mädels jedenfalls auch den Sieg zu: „Es sind Schüler, die vor allem manuelle Fähigkeiten haben.”