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Infektionsfälle in Aachener Disco: So endet die Quarantäne für Apollo-Besucher

Infektionsfälle in Aachener Disco : So endet die Quarantäne für Apollo-Besucher

Mindestens zwei Corona-Infizierte hatten vor gut einer Woche das Aachener Apollo besucht. Es gab knapp 1000 Kontaktpersonen, die in Quarantäne sollten. Die Städteregion weist nun darauf hin, wie diese beendet werden kann.

Nach den Infektionsfällen im Aachener Club Apollo, die nach Veranstaltungen am 16. und 17. Juli offensichtlich wurden, hatte  Gesundheitsamt der Städteregion alle Menschen, die an den betreffenden beiden Tagen dort waren, aufgefordert, sich eigenverantwortlich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Nun weist das Amt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass vollständig Geimpfte oder Genesene dem Gesundheitsamt nur einen Nachweis senden müssen, um aus der Quarantäne entlassen zu werden. Die Bescheinigungen können unter Angabe des Namens und der besuchten Veranstaltung an callcenter_a53@staedteregion-aachen.de geschickt werden.

Alle anderen, die keine Symptome haben, können am 28. Juli einen PCR-Test bei einem niedergelassenen Arzt machen. Ist dieser negativ, kann die Quarantäne durch das Amt aufgehoben werden. Ein Schnelltest oder Bürgertest ist nicht ausreichend.

Über das Wochenende sind dem Gesundheitsamt keine weiteren nachgewiesenen Coronavirus-Fälle gemeldet worden, die im Zusammenhang mit den Tanzveranstaltungen am 16. und 17. Juli zu sehen sind. „Bisher gibt es noch keine bestätigten Folgefälle und auch ein Effekt auf Krankenhauseinweisungen kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen, Monika Gube.

Weil es sich bei der nachgewiesenen Delta-Variante nach aktueller Einschätzung des Robert Koch-Instituts nicht mehr um eine seltene Virusvariante handelt, sind weitergehende Quarantänemaßnahmen nicht erforderlich. „Eine doppelte Impfung bietet einen guten Schutz gegen die Delta-Variante. Deshalb müssen vollständig Geimpfte nach diesen neueren Erkenntnissen nicht mehr in Quarantäne, auch wenn sie enge Kontaktpersonen sind“, erklärt Gube.

(red)