Singer-Songwriter David Berkeley spielt am Samstag erstmals in Aachen

David Berkeley spielt erstmals in Aachen : „Die Besucher sollten damit rechnen, dass es bewegend wird“

David Berkeleys Lieder seien wie Aquarellbilder. Seine sanften und doch farbenfrohen Melodien seien intim und nachdenklich und würden lange nachklingen, selbst nachdem die letzte Note verblasst sei, schrieb einst das „Creative Loafing“, eine US-amerikanische Stadtzeitung aus Atlanta über den Singer-Songwriter, der am Samstagabend, 25. Januar, im Überhaupt in Aachen auftritt.

Und diese Beschreibung trifft es wirklich ziemlich gut, wenn man David Berkleys Musik in Worte fassen möchte. Es sind sanfte Töne, die der Musiker aus Santa Fe anschlägt. Töne, die einen jedoch direkt berühren. Und das ist auch die Intention des Sängers. „Ich versuche Songs zu schreiben, die die Herzen der Menschen öffnen. Ich möchte, dass sich das Publikum nach dem Hören meiner Musik lebendiger und verliebter fühlt“, sagt der Sänger und fügt hinzu: „Einige finden meine Musik traurig, aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. In meinen Texten versuche ich, das Leben und die menschliche Verfassung ehrlich zu betrachten und gebe auch zu, dass es Schwierigkeiten gibt, aber letztendlich finden wir das Licht.“

Das Konzert im Überhaupt ist sicherlich genau das Richtige für Musikliebhaber von Cat Stevens, Neil Young, Nick Drake und Paul Simon. „Die Besucher sollten damit rechnen, dass es bewegend wird, sie werden lachen und vielleicht weinen. Ich möchte, dass sie gehen und sich mehr in die Welt und die Menschen verliebt fühlen, die ihnen nahe stehen, als vorher“, erklärt David Berkeley, der auch gerne persönliche und lustige Anekdoten aus seinem Leben erzählt oder aus seinen beiden Büchern vorliest, die er geschrieben hat.

Im Mittelpunkt wird Samstagabend das neue Album „The Faded Red and Blue“ stehen, das sich unter anderem mit dem aktuellen politischen Chaos in den USA beschäftigt. Doch David Berkeley möchte auch Songs seiner anderen Alben spielen. „Ich liebe es in Deutschland zu singen, ich finde, dass die deutschen Zuhörer so großartige Musikfans sind. Ich bin auch beeindruckt, wie viele deutsche Zuschauer mitsingen. Also werde ich wahrscheinlich versuchen, das Aachener Publikum zum Mitsingen zu bringen“, erklärt der Musiker, der sich sehr auf Aachen freut. In der Kaiserstadt habe er noch nicht gespielt. Aber er habe gehört, Aachen sei eine schöne Stadt mit einem großartigem Dom und tollen Musikfans.

Das können die Aachener ihm am Samstag nun beweisen. Im Überhaupt, Viktoriastraße 35, geht es um 20 Uhr los, 19.30 Uhr ist Einlass, der Eintritt kostet zehn Euro.