Aachen: Sieger des Malwettbewerbs der VR-Banken gekürt

Aachen : Sieger des Malwettbewerbs der VR-Banken gekürt

Kunstwerke zu einem aktuell gesellschaftlich relevanten Thema waren anlässlich des internationalen Jugendwettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken in hoher Zahl eingereicht worden. Der 48. Malwettbewerb stand unter dem Motto „Erfindungen verändern unser Leben!“, zu welchem erstmalig neben Bildern und Collagen sogar Bastelarbeiten angefertigt worden waren.

André Piroth, Leiter des Privatkundengeschäfts der Aachener Bank, ehrte gemeinsam mit CHIO-Maskottchen „Karli“ die jungen Sieger auf Ortsebene aus vier verschiedenen Alterskategorien.

Knapp 600 Werke hatte die Fachjury — bestehend aus Ursula Milde-Reimertz, Konrektorin der KGS Passstraße, Elke Schütz, Kunstlehrerin an der Grundschule Oberforstbach, und Karl-Heinz Scheilen, ehemaliger Marketingmann der Aachener Bank — auszuwerten. Paula Schneeloch besucht die achte Klasse des Rhein-Maas-Gymnasiums und hat mit ihrem Bild „Wie die Vergangenheit, so die Zukunft“ den zweiten Platz in der Alterskategorie siebte bis neunte Klasse belegt. Ihr Werk vergleicht die Erfindungen aus der Steinzeit mit denen einer zukünftigen Gesellschaft. „Es gibt viele Unterschiede zwischen diesen beiden Welten“, erklärt Paula. „Ein paar Dinge haben sich aber nicht verändert, zum Beispiel, dass Erfindungen benutzt werden, um lebenswichtige Produkte herzustellen.“

Kreativität freien Lauf lassen

Die Kinder der Grundschule Passstraße hatten ihrer Kreativität besonders freien Lauf gelassen und ihre vielen Ideen in die Tat umgesetzt. Stolz präsentierten sie ihre in der Praxis tatsächlich funktionierenden Erfindungen. Von Niclas Jansen und Hennes Kemper stammt ein „Keksomat“, der gegen Geld Kekse aushändigt. Feyza Sentürk und Anabel Jansen hatten eine Hausaufgabenmaschine gebastelt. „Mit verschiedenen Knöpfen kann man eingeben, ob man Deutsch- oder Mathehausaufgaben gemacht bekommen möchte“, beschreibt Feyza.

Kurt Schloms hatte seine Erfindung, die Suchbrille, nicht nur gebastelt, sondern auch noch gemalt. Mit seinem Bild belegte er zusätzlich den ersten Platz in der Alterskategorie dritte und vierte Klasse. „Die Suchbrille kann benutzt werden, um jeden möglichen Gegenstand zu finden“ sagt Kurt. „Sogar durch Wände kann man damit sehen.“

Piroth hatte auch eine traurige Nachricht für die Kinder: Sämtliche Erfindungen waren im Keller der Aachener Bank gelagert und durch die schweren Unwetter Ende Mai vernichtet worden. Sowohl als Entschädigung, als auch als Anerkennung für langjähriges Engagement beim Jugendwettbewerb überreichte Piroth einen Spendenscheck von 1500 Euro an den Förderverein der Grundschule Passstraße. Alle anderen Sieger erhielten von „Karli“ eine Urkunde und ein Geschenkpaket mit vielen Überraschungen.

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