Aachen: Schwertbad: Tarifeinigung nach zähen Verhandlungen

Aachen: Schwertbad: Tarifeinigung nach zähen Verhandlungen

Die Marienhaus Holding GmbH und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben eine Tarifeinigung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Reha-Klinik Schwertbad und des Ambulanten Reha-Zentrums Schwertbad erzielt.

Diese Einigung sei , so Heribert Frieling, Sprecher der Marienhaus Holding, „nach langwierigen und zähen Verhandlungen zustande gekommen“.

Die übergeordneten Gremien beider Seiten müssen jetzt noch zustimmen. Die so genannte Erklärungsfrist, in der das Tarifergebnis von ihnen angenommen beziehungsweise abgelehnt werden kann, beträgt vier Wochen.

Über konkrete Inhalte wollten sich die beiden Verhandlungspartner noch nicht äußern: „Wir können zu den Inhalten des Tarifvertrages erst etwas sagen, wenn er denn tatsächlich unterzeichnet ist.“

Zufriedenheit mit dem vorläufigen Ergebnis äußerten aber beide Seiten. „Diese Tarifeinigung bringt uns unserem Ziel, die Zukunft des Reha-Standortes Burtscheid zu gestalten, einen weiteren Schritt näher“, äußerte sich Frieling.

„Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, betonte Verdi-Gewerkschaftssekretär Harald Meyer. Erstmals seit 25 Jahren könne man von einem „lebendigen Tarifvertrag“ sprechen. Ehe er detailliert der Öffentlichkeit präsentiert werden könnte, müssten die Mitglieder informiert werden. „Wir müssen jetzt die Diskussion mit den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern des Schwertbads führen und sie fragen, ob sie mit dem, was wir ausgehandelt haben, auch zufrieden sind.“

Bis zum 19. April müssen sich nun die beiden Tarifpartner erklären.

(akai)