Aachen: Schwertbad: Runder Tisch soll es richten

Aachen : Schwertbad: Runder Tisch soll es richten

Die Zitterpartie geht weiter: Die Marienhaus-Stiftung hat — entgegen eigenen Ankündigungen — immer noch nicht über die Zukunft des Schwertbads in Burtscheid entschieden.

Sie erwartet von den ehemaligen Beschäftigten der Rheumaklinik, die mit dem Schwertbad zusammengelegt worden ist, einen deutlichen, freiwilligen Gehaltsverzicht. Nur ein Drittel der etwa 100 Befragten hatte sich mit der Reduzierung einverstanden erklärt. Im Raum steht die Schließung der Reha-Klinik.

Auf die Reduzierung der Vergütung werde man nicht verzichten, sonst lasse sich das Projekt Neubau und Erweiterung nicht realisieren, teilt Dr. Günter Merschbächer, Geschäftsführer der Franziskus-Kliniken gGmbH, am Freitag dem Schwertbad-Betriebsrat mit.

Zwar seien drei Wochen vergangen, ohne dass sich nach außen hin viel getan habe. Hinter den Kulissen aber werde fieberhaft daran gearbeitet zu prüfen, ob es doch noch weitergehen kann: „Um mögliche Zukunftsperspektiven auszuloten, findet am Montag, 7. Juli, ein Runder Tisch statt, zu dem Schwester M. Basina Kloos, die Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus-Stiftung, hochrangige Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kirche eingeladen hat.“

Man wolle jede erdenkliche Möglichkeit prüfen und glaube daran, dass die Reha in Aachen Zukunft hat.

(hau)
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