Aachen: Schwangere Nigerianerin mit akuten Beschwerden in Fernreisebus

Aachen : Schwangere Nigerianerin mit akuten Beschwerden in Fernreisebus

Auf der Entbindungsstation endete am Sonntag die Flucht einer 27-jährigen Nigerianerin, die von Beamten der Bundespolizei bei der Einreise aus Belgien am Autobahn-Grenzübergang kontrolliert worden war.

Die junge Frau saß in einem Fernreisebus aus Spanien, in dem die Bundespolizei insgesamt 16 Erwachsene und sieben Kinder zählte, die nicht über die erforderlichen Pässe oder Aufenthaltserlaubnisse für eine Einreise nach Deutschland verfügten.

Die Nigerianerin war mit ihren beiden Kindern im Alter von zwei und vier Jahren unterwegs. Sie ist im achten Monat schwanger und litt unter akuten Beschwerden. Die Beamten riefen umgehend einen Rettungswagen, der die Frau mit ihren beiden Kindern nach einer kurzen Untersuchung in ein Aachener Krankenhaus brachte.

Dort wird sie nun auf der Entbindungsstation medizinisch betreut. Laut Bundespolizei haben die Strapazen der Flucht der Schwangeren zugesetzt. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte sei ihr Zustand jetzt stabil und die Schwangerschaft verlaufe normal.

In Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst und der Ausländerbehörde wird jetzt nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit für die junge Frau und ihre Kinder gesucht und ihr Asylantrag geprüft.

Die übrigen Flüchtlinge wurden nach Asylantragstellung an die zentrale Aufnahmeeinrichtung beziehungsweise das Jugendamt weitergeleitet.

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