„Sackware“: Ungewöhnliche Arbeiten von Matthias Kohn am „KuKuK“

„Sackware“: Ungewöhnliche Arbeiten von Matthias Kohn am „KuKuK“

Mit neuen, in Aachen kaum gesehenen Arbeiten überrascht der junge Steinbildhauer Matthias Kohn. Drei Werkgruppen zeigt der auf Gut Rosenberg ausgebildete Handwerksdesigner — Grafik, Skulptur und Steinguss — in seiner Ausstellung in zwei Räumen des KuKuk (Kunst und Kultur an der Grenze) und dessen Außengelände.

Ätzungen und Kratzungen kennzeichnen die grafischen Arbeiten, die meist auf europäischem Stein, häufig auch Aachener Blaustein und Belgischer Granit, ausgeführt werden. Durch (Frucht-)Säuren auf Stein und die feinen Abtragungen entstehen unter anderem subtilste Farbabstufungen bis hin zu Abbildungen im Stein.

Bei den Skulpturen setzt Kohn auf die Kunst der Reduktion und erreicht nachhaltige Eleganz. Humor beweist der Steinbildhauer mit seinen Arbeiten in Betonguss, die er „Sackware“ nennt. In Säcke gegossener Beton wird zu Säcken, die wiederum als Sitzbänke praktische Verwendung finden. Die Ausstellung sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie ist noch bis zum 29. Juni im KuKuk, Eupener Straße 420, zu sehen, geöffnet ist freitags, samstags und sonntags von 11 bis 18.30 Uhr.

(ipf)