Aachen: „RWTH Motor Day“: Auch Forscher haben Spaß an alten Autos

Aachen : „RWTH Motor Day“: Auch Forscher haben Spaß an alten Autos

Die Faszination alter Autos und moderne Mobilität harmonieren an der Aachener Hochschule perfekt. Professorin Doris Klee ist selbst leidenschaftliche Oldtimer-Fahrerin, und so steht der Prorektorin der RWTH für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie die zweite Auflage des RWTH Motor Days ankündigen darf: Am Samstag, 9. Juli, startet die Rallye um 11 Uhr vor dem Hauptgebäude am Templergraben.

Stolze 93 Anmeldungen verzeichnet Organisator Hans Keller und vermeldet damit den Anmeldeschluss, denn die Kapazitätsgrenze ist erreicht. Der ehemalige Personalratsvorsitzende der Hochschule ist wie Doris Klee selbst absolut Oldtimerbegeistert. Er fährt bei vielen verschiedenen Rennen und Rallyes europaweit mit und gewann 2015 sogar die Oldtimer-Rallye des Aachener Karnevalsvereins. „Die Premiere des RWTH Motor Day war so erfolgreich, und wir freuen uns, wenn die Rallye eine Tradition wird“, betont Keller. Die Teilnahme sei geeignet für Anfänger und leicht Fortgeschrittene. „Es gibt eine Schnitzeljagd mit kleinen Kartenaufgaben und eine Soll-Zeit-Prüfung“, erklärt Keller.

Mit anderen großen Oldtimer-Rallyes wolle man sich keinesfalls vergleichen oder gar zu ihnen in Konkurrenz treten. „Wir richten uns ja an die studentische Klientel. 20 Studententeams, Ehemalige und interessierte Bürger sind dabei, darunter auch einige aus Belgien, den Niederlanden und sogar aus München und Stuttgart“, sagt Doris Klee, die von Prorektoratsmitarbeiterin Ramona Böing und der studentischen Hilfskraft Ali Acur unterstützt wird. Insgesamt gibt es rund ein Dutzend fleißige Helfer für den großen Tag.

„Wir sind überregional sichtbar, was uns besonders freut. Die Veranstaltung ist für uns eine gute Gelegenheit, mit den Bürgern in Kontakt zu treten und die RWTH an die Stadt anzubinden“, betont Doris Klee. Sie selbst geht mit einem Mini Cooper S aus dem Jahr 1971 an den Start. „Die Idee passt einfach: Die RWTH hat schließlich viel mit Automobil-Forschung, moderner Mobilität und Elektro-Autos zu tun und nimmt an diesem Tag gerne als Kontrast die alten Autos und die Historie der Mobilität in den Fokus“, erklärt Doris Klee.

Geplant ist eine neue spannende Route mit einem sogenannten ReStart um 13.45 Uhr nach der Mittagspause auf dem Katschhof im Herzen von Aachen. Gegen 15.50 Uhr ist die Zielankunft der Rallyeteilnehmer vor dem Hauptgebäude der RWTH. Die Sieger­ehrung findet um 18 Uhr in der Couvenhalle statt.

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