Aachen: Rund 100 Parkplätze im Parkhaus Büchel gesperrt

Aachen : Rund 100 Parkplätze im Parkhaus Büchel gesperrt

Die Diskussion über die Zukunft des Parkhauses Büchel ist nicht wirklich neu und dennoch aktueller denn je. Im Rahmen der Neugestaltung des gleichnamigen Altstadtquartiers soll es bekanntlich abgerissen werden, aber flott voran geht es beim Innenstadtumbau derzeit auch nicht gerade.

Doch vielleicht erledigt sich die Diskussion bald von selbst. Denn das Parkhaus aus den 1960er-Jahren ist offensichtlich baufällig.

Rund 100 der 450 Parkplätze dürfen bis auf weiteres nicht mehr genutzt werden, um das Parkhaus zu entlasten.Zudem ist die Wendeltreppe gesperrt, stattdessen wird eine Behelfstreppe errichtet. Foto: Ralf Roeger

Derzeit ist die Apag dabei, das Parkhaus für den weiteren Betrieb zu sichern und in Stand zu setzen, wie Apag-Sprecher Paul Heesel den „Nachrichten“ bestätigt. Denn nachdem der städtischen Bauaufsicht im Oktober bröckelnde Fassadenteile gemeldet worden waren, hat sich das Bauordnungsamt nach Auskunft von Stefan Herrmann vom Presseamt vor Ort einmal umgesehen und die Apag als Betreiber aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Und die sehen nun so aus: Zunächst hat die Apag das außenliegende Wendeltreppe gesperrt, weil dort die Sicherheit für die Benutzer nicht mehr gegeben war, wie Paul Heesel mitteilt. Daher habe man eine Behelfstreppe errichtet, für die derzeit die Zugänge zu den Parkebenen geschaffen werden.

Außerdem habe man rund 100 Parkplätze mit Flatterband abgesperrt. „Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, um das Parkhaus zu entlasten“, sagt der Apag-Sprecher mit Blick auf die Bausubstanz des Gebäudes. Das Flatterband werde in Kürze noch durch Poller ersetzt, so Heesel, so dass bis auf weiteres nur noch knapp 350 der rund 450 Parkplätze in dem Parkhaus benutzbar seien.

„In der kommenden Woche sehen sich Statiker das Gebäude noch einmal genau an“, kündigt Heesel an. Wenn deren Ergebnis vorliegt, wolle die Apag über weitere Baumaßnahmen entscheiden. Erst dann könne man Angaben zu den Kosten und dazu machen, ob sich eine weitere Sanierung überhaupt noch lohne, so Heesel.

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