Aachen: RP bewilligt 2,2 Millionen Euro für Bahnhof Rothe Erde

Aachen : RP bewilligt 2,2 Millionen Euro für Bahnhof Rothe Erde

Eine der finstersten Ecken Aachens, der Bahnhof Rothe Erde samt Vorplatz, wird umgebaut und aufpoliert. Bahn und Stadt investieren 2,5 Millionen für das Aufhübschen jener Ecke im Aachener Osten, die jetzt auch durch den Neubau des Einkaufszentrum „Aachen Arkaden” am gegenüberliegenden Eisenbahnweg erheblich aufgewertet wird.

Inzwischen hat auch der Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar grünes Licht für seinen Anteil an den Umbaumaßnahmen gegeben. Die Bezirksregierung bewilligte gestern rund 2,2 Millionen Euro für Umbauten, die unter anderem besonders auf ein barrierefreies Erreichen des der Gleisanlagen abzielen.

Im Gesamtpaket des Bahnhofsumbaus, der immerhin täglich von 2900 Pendlern zum Ein- und Aussteigen genutzt wird, ist die Erneuerung der zentralen Tunnel-Treppenanlage, über die der Mittelbahnsteig erreicht wir. Hier soll zusätzlich ein Aufzug eingebaut werden, der Behinderten den Zugang zu den Zügen erleichtert.

Ein weitere Tunnel soll demnächst die Bahnsteige von Süden her erschließen, hier soll angesichts der „Aachen Arkaden” ein neuer Zugang mit Vorplatz an der Robert-Koch-Straße entstehen.

Am alten Vorplatz plant die Stadt, die Rundbögen in dem Viadukt zu öffnen und perspektivisch Geschäfte dort anzusiedeln, einen Kiosk wird es auf alle Fälle geben, gegen weitere Gastronomie, hieß es damals bei den Beratungen, habe die Stadt nichts einzuwenden. Gläserne Dächer sollen Wartende vor Regen schützen, der bislang ungemütliche Vorplatz, der jetzt als Taxi-Stand dient, wird verschönert.

Durch die Umbauten sei sichergestellt, so der RP, dass „der Bahnhof als zukünftiger Halt des Rhein-Ruhr-Express alle betrieblichen Anforderungen erfüllt.” Während der Umbauphase werden an der Außenseite Behelfsbahnsteige angebracht. Radfahrer können übrigens bald auf der alten Gleistrasse vom Moltkebahnhof zum Bahnhof Rothe Erde strampeln.

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