Aachen: Route Charlemagne auf den Weg gebracht

Aachen : Route Charlemagne auf den Weg gebracht

Die Politik hat das Aachener Euregionale-Projekt auf den Weg gebracht: Die Ideenskizze von „maurer united architects” wird die Grundlage für den Gesamtplan der Route Charlemagne.

Das Maastrichter Büro erhielt am Mittwoch im Hauptausschuss einstimmig den Zuschlag. Dieser Plan soll eine Umsetzung in Einzelschritten möglich machen.

Dabei haben folgende Vorschläge erste Priorität: Das Grashaus könnte als Ausstellungsalternative für den Karlspreis beziehungsweise als Haus der Stadtgeschichte und außerschulischer Lernort genutzt werden. St. Paul könnte als temporäre Ausstellungshalle für europäische Themen und Karl den Großen genutzt werden.

Ein Euregiopark auf dem so genannten Brot-Schneider-Parkplatz vor der Kirche St. Michael könnte die Euregio ins Blickfeld rücken. Die Aachener Schulmauer in der Nähe der Barbarossamauer sollte die Grenze des Hochschulcampus in der Innenstadt andeuten. Rathaus samt Krönungssaal sowie Zeitungsmuseum und Verwaltungsgebäude Katschhof sind ebenso integriert in die Vorschläge zu der Route.

Besondere Bedeutung soll laut SPD und Grünen dem Verwaltungsgebäude Katschhof als zentralem Anlaufpunkt zukommen. Auch sollen stadtgeschichtlichen Sammlungen, so der Grüne Hermann Josef Pilgram, „besser präsentiert werden als zuletzt in der Burg Frankenberg”.

Auf der zweiten Prioritätenliste stehen Couvenmuseum/Hof, Suermondt-Ludwig-Museum, Elisenbrunnen, Theater, Super C, Aula Carolina und Haus Löwenstein.