Aachen: Rothe Erde: Grundreinigung findet alle zwei Wochen statt

Aachen: Rothe Erde: Grundreinigung findet alle zwei Wochen statt

Die Stadt Aachen hat viel Geld für die Verschönerung des Vorplatzes am Bahnhof Rothe Erde ausgegeben und vor kurzem stolz das Ergebnis präsentiert. Viele Bahnbenutzer sehen jedoch die 160.000 Euro teure Maßnahme mit gemischten Gefühlen und verweisen etwa darauf, dass der Bahnhof nach wie vor sehr schmutzig sei und die andere Seite zur Robert-Koch-Straße hin einen schäbigen Eindruck mache.

Fragen, die sich aber nicht nur an die Stadt, sondern an die etwa für den Bahnsteig oder den Durchgang zuständige Deutsche Bahn richten, da das Bahnhofsgelände sich nach Auskunft des Presseamtes im Besitz verschiedener Bahngesellschaften befindet, die sich unterschiedlich für die Gebäude und Flächen engagierten: Defizite wie Müll würden zu Recht beklagt, so die Stadt.

Bahn-Sprecherin Annika Neumann kann absolut nachvollziehen, dass Exkremente, die die Treppe herunterfließen, und überquellende Mülleimer höchst überflüssig sind. Schließlich setze man alles daran, dass die Kundschaft sich wohlfühle und nicht verärgert sei: „Wir tun mit den Reinigungskräften das, was in unseren Möglichkeiten steht, um den Bahnhof sauber zu halten.“

Die Reinigung in Rothe Erde sei eine Fremdfirma vergeben, mittwochs und freitags erfolge jeweils eine Grobreinigung, bei der etwa die Mülleimer geleert würden. Bestehe zusätzlicher Bedarf, rückten die Saubermänner auch am Samstag und Sonntag an. Alle 14 Tage montags erfolge eine nasse Intensivsäuberung mit Reinigungsgeräten. Leider sei es so, dass immer wieder Menschen vor allem in der Unterführung ihre Notdurft verrichteten, das versuche man zwar, möglichst zu verhindern, sei aber am Ende der Möglichkeiten angelangt: „Wir reinigen regelmäßig und sind bestrebt, den Bahnhof sauber zu halten.“

(hau)