Aachen: Rennen um Startplätze beim ATG-Winterlauf beginnt ab Montag

Aachen: Rennen um Startplätze beim ATG-Winterlauf beginnt ab Montag

Die Serverkapazitäten sind auf das Maximum erweitert, die Anmeldung ab diesem Jahr im Internet gleich viersprachig möglich — auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch. Doch egal, in welcher Sprache, die Anmeldefrist für den 51. Winterlauf der Aachener Turn-Gemeinde (ATG) am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, läuft ab kommenden Montag, 16. September.

Punkt Mitternacht startet die Internetanmeldung, ab 10 Uhr kann man sich persönlich bei Intersport Drucks, Alexanderstraße 29, gegen Barzahlung der Startgebühr über 20 Euro für einen der 2500 Startplätze anmelden. Fraglich bleibt nur, wie lange die Anmeldephase dauert. „Wir sind gespannt, vorletztes Jahr waren es noch zwei Wochen, im vergangenen Jahr nur zwei Tage“, sagt Jan Schnöring, verantwortlich für den Online-Auftritt des Vereins. Denn die Startplätze würden offenbar immer begehrter.

„Dann haben die Läufer noch drei Monate Zeit, um sich vorzubereiten“, betont Günter Drießen, Abteilungsleiter Leichtathletik. Denn der 18 Kilometer lange und ambitionierte Lauf sei nicht einfach aus dem Stehgreif zu schaffen. „Wir haben auf Bewährtes gesetzt, deswegen gibt es nicht viele Veränderungen zu den Vorjahren“, fügt er hinzu. Trotzdem wolle man die Qualität des Laufs jedes Jahr steigern. „Doch das ist nicht mehr ohne die große Unterstützung unserer Sponsoren möglich“, fügt er hinzu. Denn neben dem Bustransfer, der immer teurer wird und den hohen Verbandsabgaben möchte man den Läufern auch Imbiss, Getränke und eine kleine Überraschung beim Zieleinlauf bieten. An den verschiedenen Streckenabschnitten wird es auch wieder die Getränkestationen geben. Für ihr Engagement bei der letzten Getränkestation auf der Monschauerstraße erhält die Lebenshilfe das Exklusivrecht mit einer Staffel an den Start zu gehen. „Ich finde, dass kann sich auch im 51. Jahr sehen lassen“, freut sich Drießen.

Aus mehr als 20 Nationen

Für die mehrsprachige Anmeldung habe man sich entschieden, weil die Läufer im vergangenen Jahr aus mehr als 20 verschiedenen Nationen kamen. Die Strecke des Volkslaufs hingegen ist die Gleiche, wie immer. „Es ist uns wichtig zu betonen, dass alle Läufer gleich behandelt werden, es gibt für niemanden einen roten Teppich und jeder, egal ob Hobbyläufer oder Spitzensportler, muss seine Startgebühr zahlen“, so Drießen.

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