Aachen: „Radio Alaaf”: Öcher Hits am laufenden Band

Aachen: „Radio Alaaf”: Öcher Hits am laufenden Band

Jecke Tüen auf 97,7: Am Mittwochvormittag, punkt 11.11 Uhr, geht „Radio Alaaf” wieder auf Sendung.

Nach der Pause im vergangenen Jahr gibt es diesmal wieder Öcher Fastelovvendshits und Live-Berichte vom närrischen Treiben rund um die Uhr. Sieben Tage und 24 Stunden lang sendet das Karnevalsradio des Ausschusses Aachener Karneval (AAK) aus dem neuen Studio an den Burtscheider Kurparkterrassen.

„Bei uns kann jeder reden und singen, wie ihm der Schnabel gewachsen ist”, lädt AAK-Präsident Wilm Lürken alle Narren und Vereine ein, beim Non-Stop-Feiern auf der UKW-Frequenz 97,7 dabei zu sein. „Wir werden wie in den anderen Jahren Live-Reporter in die Stadt schicken, aber es sind auch alle Karnevalisten eingeladen, im Studio vorbeizukommen”, erklärt Programmchef Torsten Manges.

Der neue Studio-Ort ist bewusst dort, wo viele Öcher Narren regelmäßig vorbeischauen: Direkt neben den Kurparkterrassen, Dammstraße, wurde ein Container aufgebaut und zum Studio umfunktioniert. „So können wir immer gut die Stimmung vor Ort auffangen”, erklärt Manges.

Am Rosenmontag wird es eine Außenstelle im Roncalli-Café an der Theaterstraße geben. Der Rosenmontagszug wird vollständig live übertragen, der Kinderzug tags zuvor teilweise.

Prinz Marcus I. kommt jeden Morgen ins Studio, und wenn er in der Stadt unterwegs ist, ist ein „Hofberichter” für „Radio Alaaf” dabei.

Außerdem gibt es Berichte von den großen Aachener Karnevalssitzungen, auch die närrische Ratssitzung wird live mitgeschnitten. Bekannte Büttenredner gestalten das Programm mit: So wird unter anderem „Jüppchen” Hubert Crott eine vierstündige eigene Sendung machen. Zwischendurch sendet 97,7 Karnevals- und Stimmungshits.

„Radio Alaaf” war im Jahr 2000 das erste deutsche Karnevalsradio und wurde von Anfang an intensiv genutzt: „Die Vereine haben dieses Medium schnell angenommen, um ihre gute Stimmung, aber auch ihre Sorgen und Anliegen publik zu machen”, erklärt Wilm Lürken. Das soll auch in den nächsten sieben Tag wieder so sein. Lürken: „Bis Aschermittwoch können alle spontan vorbeikommen!”

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