Aachen: Prager Ring bleibt dunkel: Laternenmasten werden abgebaut

Aachen : Prager Ring bleibt dunkel: Laternenmasten werden abgebaut

Auf dem Prager Ring ist es dunkel. Und es wird auch so bleiben. Das bestätigte die Abteilungsleiterin Straßenbau im städtischen Fachbereich Verkehrsentwicklung, Regina Poth, am Mittwochabend in der Bezirksvertretung Laurensberg.

Weil die Stadt nämlich die Kosten für die Straßenbeleuchtung senken möchte, hatte man zuletzt die Laternen auf dem Prager Ring probehalber abgeschaltet. „Wir haben daraufhin keinerlei Rückmeldungen aus der Bevölkerung oder von Autofahrern bekommen“, stellte sie fest. Deshalb würden nun auch die Laternenmasten am Prager Ring abgebaut.

Schließlich sei es mit dem Abschalten alleine nicht getan. „Dann sparen wir nur den Strom, aber nicht die Pflege- und Wartungskosten“, begründete Poth. Deshalb würden die Laternenmasten nun abgebaut. Für den Abbau der abgeschalteten Leuchten rechnet die Verwaltung mit Kosten von circa 90.000 Euro, das Einsparpotenzial beträgt hingegen 32.000 Euro brutto pro Jahr, was einer Amortisationszeit von 2,8 Jahre entspricht.

Außerdem würden in den kommenden sechs Monaten weitere Probeabschaltungen vorgenommen, kündigte Poth an. Im Bezirk Laurensberg seien davon der Abzweig der Kohlscheider Straße von der Roermonder Straße im Bereich Henricistraße sowie die Krefelder Straße zwischen Prager Ring und Stadtgrenze.

Die Bezirksvertreter nahmen das einstimmig zur Kenntnis mit der Bitte um Prüfung, ob davon auch Geh- oder Radwege betroffen seien.

(hr)
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