Aachen: Porta evakuiert: 6000 Kunden nach Fehlalarm auf der Straße

Aachen: Porta evakuiert: 6000 Kunden nach Fehlalarm auf der Straße

Mitten im verkaufsoffenen Sonntag musste das Möbelhaus Porta am Sonntagnachmittag evakuiert werden. Mehrere tausend Menschen wurden vor die Tür gesetzt.

Gegen 15.15 Uhr lösten die Computer Feueralarm aus, der sich aber als Fehlalarm herausstellte. Dennoch wurde das gewaltige Gebäude geräumt. Der stellvertretende Geschäftsleiter Thomas Reimnitz: „Es war der erste Alarm in drei Jahren. Und ausgerechnet zu einem solchen Zeitpunkt, warum nicht donnerstags um halb sieben?” Andererseits konnte bewiesen werden, dass alle Vorkehrungen für den Ernstfall gut getroffen waren, die Riesenaktion klappte wie am Schnürchen.

Laut Reimnitz befanden sich beim Alarm 6000 bis 7000 Kunden in dem Gebäude an der Krefelder Straße. Auf die Aufforderung hin, „in aller Ruhe” das Haus zu verlassen, seien die Menschen nach draußen geströmt, „ohne Hektik, ohne Panik”. Die meisten Besucher kehrten, als die Lage klar war, wieder zurück; für die anderen, so wurde am Sonntag betont, „gelten die angebotenen Aktionen auch noch in der kommenden Woche”.

Manfred Piana, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands, erklärte unterdessen, der verkaufsoffene Sonntag sei, auch ausweislich der Parkhausbelegung, schwächer verlaufen als der am 4. Oktober, „wegen des schönen Wetters waren viele im Wald”. Unter dem Strich sei man aber zufrieden und hoffe auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.