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Vergewaltigung in der Ottostraße: Polizei sucht jetzt mit Phantombild nach Sexualstraftäter

Vergewaltigung in der Ottostraße : Polizei sucht jetzt mit Phantombild nach Sexualstraftäter

Vor zwei Wochen ist eine Frau in der Aachener Ottostraße in ihrer Wohnung vergewaltigt worden. Nun hat die Polizei ein Phantombild des Tatverdächtigen veröffentlicht.

Vor zwei Wochen ist eine Frau in Aachen Opfer einer Vergewaltigung geworden. Sie gab an, dass kurz vor 12 Uhr an ihrer Wohnung in der Ottostraße ein ihr unbekannter Mann geklingelt und sie an der Tür unter einem Vorwand in ein Gespräch verwickelt habe.

Wenige Momente später habe er sie dann in ihre Wohnung gedrängt und vergewaltigt. Anschließend sei der Mann in unbekannte Richtung geflohen. Bis heute konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter nicht ausfindig machen.

Am Donnerstag ist nun ein Phantombild des mutmaßlichen Täters veröffentlicht worden. Die Zeichnung konnte mithilfe der Geschädigten sowie weiterer Zeugen erstellt werden. Die Polizei teilte mit, dass sich der Tatverdächtige noch längere Zeit im Bereich der Ottostraße aufgehalten haben soll. Möglicherweise soll er sich auch an vorangehenden Tagen im Bereich der Aureliusstraße aufgehalten haben.

Nach Angaben der Polizei ist der Täters circa 1,90 Meter groß, zwischen 25 und 35 Jahre alt, von schlanker Statur und hat braune Augen.

 Nach Angaben der Polizei ist der Täter circa 1,90 Meter groß, zwischen 25 und 35 Jahre alt, von schlanker Statur und er hat braune Augen.
Nach Angaben der Polizei ist der Täter circa 1,90 Meter groß, zwischen 25 und 35 Jahre alt, von schlanker Statur und er hat braune Augen. Foto: LKA NRW

Er sprach Deutsch ohne Akzent und möglicherweise auch türkisch, was zurzeit laut Polizei jedoch nicht verifizierbar sei. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Kapuzenpullover – wobei die Kapuze durchgängig getragen wurde – und eine schwarze Hose. Die Polizei fragt nun, ob jemand den Tatverdächtigen gesehen hat und Angaben zu dessen Identität machen kann.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei auch noch einmal an die Bevölkerung, bei fremden Personen an der Tür besonders achtsam zu sein und Vorsicht walten zu lassen. Es sei beispielsweise wichtig, sich über die Sprechanlage zu vergewissern, wer an der Tür stehe, bevor man diese öffne.

Auch ein Blick durch den Türspion sei ratsam, und wer eine Türkette besitzt, soll laut Polizei davon Gebrauch machen. Nach Möglichkeit solle die Eingangstür geschlossen bleiben. Stattdessen sei es sinnvoll, durch die geschlossene Tür zu sprechen oder durch ein geöffnetes Fenster zu kommunizieren.

Die Polizei empfiehlt, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und misstrauisch zu sein, auch wenn die Geschichte, die ein Krimineller erzählt, zunächst glaubhaft klingen mag.

Hinweise

Die Polizei bittet weiter um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer Hinweise auf die auf dem Phantombild abgebildete Person oder auf deren Identität machen kann, soll sich umgehend bei der Polizei melden – auch unter der Notrufnummer 110. Die Kriminalpolizei versucht zudem zu ermitteln, ob der betreffende Tatverdächtige auch woanders versucht hat, Personen in ein Gespräch zu verwickeln und/ oder versucht habe, unter einem Vorwand in fremde Wohnungen zu gelangen.

Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0241/ 9577 - 31201 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577 - 34210 entgegen.

Das Phantombild mit einer ausführlichen Beschreibung kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/aachen-sexualdelikt

(jup)