Aachen: Polizei nimmt 20 unerlaubt eingereiste Personen fest

Aachen: Polizei nimmt 20 unerlaubt eingereiste Personen fest

Am Wochenende hat die Bundespolizei in Aachen 20 illegal eingereiste Personen festgenommen. Bei Kontrollen auf den Autobahnen 4 und 44 und im Grenzbereich waren die Einreisenden aufgefallen.

Unter den Personen war auch ein 22-jähriger Jemenit, der sich mit einem französischen Reisepass auswies. Bei der ersten Sichtkontrolle des Passes stellten die Beamten Manipulationen an der Folie über dem Lichtbild fest.

Die kriminaltechnische Untersuchung ergab, dass das Foto ausgetauscht worden war. Außerdem fanden die Beamten bei der Durchsuchung ein abgelaufenes schwedisches Asyldokument. Schließlich konnte die wahre Identität des Mannes festgestellt werden.

In der Vernehmung gab der Jemenit an, sich den Pass für 3500 Euro in Frankreich besorgt zu haben. Anfang Mai des Jahres war er von Saudi Arabien über Italien nach Schweden geflogen. Sein Asylantrag wurde dort abgelehnt und er reiste nach Frankreich. Da er dort keine Arbeit fand, wollte er sein Glück mit dem gefälschten Pass in Deutschland versuchen.

In Aachen endete seine Reise. Der 22-Jährige wurde wegen dem Verdacht auf unerlaubte Einreise und wegen Urkundenfälschung angezeigt. Es wurde eine Sicherheitsleistung zur Deckung der Rückführungskosten in Höhe von 900 Euro erhoben. Das Amtsgericht Aachen ordnete eine Haft zur Sicherung der Zurückschiebung in sein Heimatland an.

(red/pol)