Aachen: Planungen für den Radschnellweg beginnen

Aachen: Planungen für den Radschnellweg beginnen

Bis der erste Radler auf dem Radschnellweg zwischen Aachen und Herzogenrath mit Anbindung nach Heerlen und Kerkrade in die Pedale strampelt, wird es sicher noch einige Zeit dauern.

Aber immerhin hat der zuständige Städteregionsausschuss nun die Vergabe der sogenannten Potenzialanalyse und der Machbarkeitsstudie beschlossen.

Wie die Pressestelle der Städteregion mitteilt, wird nun das Aachener Ingenieurbüro Berg und Partner die Grundlagenermittlung und Vorplanung inklusive Konzepte für Kommunikation und Bürgerbeteiligung vornehmen. Den Zuschlag für die vom Land geförderte Potentialanalyse hat das Düsseldorfer Ingenieurbüro PTV Transport Consult GmbH bekommen. Sie soll Hinweise darauf geben, ob die Kosten für den Radschnellweg aus volkswirtschaftlicher Sicht zu rechtfertigen sind.

Die Städteregion hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Radschnellweg bei einem Landeswettbewerb beworben und dort eine Förderzusage erhalten. In den Wettbewerbsunterlagen ist man von Baukosten in Höhe von rund 16 Millionen Euro ausgegangen.

Die Städteregion will bereits jetzt die Bürger in die Planung mit einbeziehen und wird das Projekt in Kürze auf der Internetplattform www.unserac.de einstellen.

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