Aachen: Pariser Ring: Hubbühne kippte auf die Seite

Aachen: Pariser Ring: Hubbühne kippte auf die Seite

Es war ein klassischer Eigenunfall ohne Beteiligung Dritter. Auf der Einsatzfahrt von der Wache Nord auf den Pariser Ring ist am Montag gegen 13.30 Uhr ein Hubrettungswagen der Berufsfeuerwehr umgekippt. In der Tangente geriet das 500.000 Euro teure Gefährt aus dem Gleichgewicht und legte sich auf die Seite.

Mit durchaus üblen Folgen für die Insassen: Zwei Männer erlitten schmerzhafte Prellungen, ein dritter einen Unterarmbruch. Alle drei wurden zur Behandlung ins nahegelegene Klinikum gebracht.

Unterwegs war das Fahrzeug zum Seffenter Weg, von wo eine brennende Gartenlaube gemeldet worden war. Die konnte von anderen Einsatzkräften gelöscht werden. Zunächst kümmerten sich die Brandbekämpfer um ihre eigenen Kollegen und die havarierte Rettungsbühne.

Ein schwerer Kran musste anrücken, um sie auf einen Tieflader zu bugsieren und von einem Sachverständigen untersuchen zu lassen. Die Bergungsarbeiten zogen sich über Stunden hin.

Zur Schadenshöhe kann noch nichts gesagt werden. Die dürfte schnell in den sechsstelligen Bereich gehen, wenn etwa der Teleskoparm beschädigt worden sein sollte.

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