Aachen: Oldtimer-Freunde tun sich zusammen

Aachen: Oldtimer-Freunde tun sich zusammen

„In erster Linie geht es natürlich um die Autos, aber die positive Resonanz und der Anreiz, neue Sitten kennenzulernen und Freunde zu finden, spielen auch eine maßgebliche Rolle”, so beschreibt Marc Kistemann, Präsident der deutschen Abteilung des Alfa Romeo Clubs Belgien, die Beweggründe, den Verein Euregio-Classic-Club zu gründen.

Die offizielle Vorstellung des neuen Motorsportclubs fand jetzt im Restaurant Königs, Freunder Landstraße 114, statt. Zweck des Clubs sei die „Brauchtumspflege zur Förderung des historischen Motorsports und der Erhalt und die Pflege des Automobils als historisches Kulturgut”, erläuterte Dieter Heinen, erster Vorsitzender des Vereins. Bieten wolle man eine länderübergreifende Plattform für Motorsportler aus der Region Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Dieses Jahr geht die Oldtimermeisterschaft „Euregio-Classic-Cup” in die vierte Runde - mit einem perfektionierten Konzept und erstmals unter dem Dach des neuen Vereins. Insgesamt arbeiten sieben Motorsportclubs aus der Region zusammen, um den „moderaten Oldtimersport für historische Fahrzeuge” auszuüben.

„Vor zehn Jahren noch war Oldtimersport an Geld und Wohlstand geknüpft”, sagt Kistemann. Gerd Fleischhauer, Mitgründer der Oldtimermeisterschaft, die seit 2007 jährlich stattfindet, fügt hinzu: „Wir blicken nicht nur auf die High Society, sondern mehr auf den Ottonormalverbraucher.”

Von April bis Oktober stehen acht Veranstaltungen als Teile der Meisterschaftswertung auf dem Terminkalender. Den Beginn macht der Motorsport-Club Aachen mit einer Ausfahrt am 9. April. Die insgesamt acht reizvollen Routen führen durch Belgien, Deutschland und die Niederlande. „Wir erwarten rege Teilnahme, letztes Jahr waren Automobilliebhaber aus sechs Nationen mit dabei”, sagt Kistemann. Er bedauert zugleich, dass noch kein niederländischer Veranstalter gefunden werden konnte.

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