Aachen: Nur gute Noten fürs Public Viewing

Aachen: Nur gute Noten fürs Public Viewing

Die Fußballweltmeisterschaft ist beendet - und damit auch das Public Viewing auf dem Markt und im Kapuzinerkarree. An neun Tagen wurden die Spiele der Deutschen und das Finale auf der großen LED-Wand vor mehreren tausend Fans gezeigt.

Organisator Stefan Hanrath zieht im Gespräch mit Gerald Eimer ein Fazit.

Konnten Sie selbst die Spiele genießen?

Hanrath: Nur das Spiel um den dritten Platz am Samstag. Von allen anderen habe ich nur ein paar Minuten mitgekriegt. Ich glaube, ich habe nicht mal die Hälfte aller deutschen Tore gesehen, weil es immer was zu tun gab. Dafür habe ich dann den Torjubel gehört, und das war auch schön.

Sind Sie zufrieden damit, wie es gelaufen ist?

Hanrath: Ich finde, es war eine super Veranstaltungsreihe. Die Atmosphäre war klasse, das Wetter war gut, die Spiele waren spannend. Die Resonanz insgesamt ist jedenfalls hervorragend, auch alle Partner sind sehr zufrieden. Und es gab keine nennenswerten Zwischenfälle. Die Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften, Sanitätern und mit der Feuerwehr hat richtig gut funktioniert.

Hat es sich denn auch finanziell gelohnt?

Hanrath: Warten wir mal ab, bis alle Rechnungen da sind. Die Kostensituation ist schwierig, und ohne Sponsoren hätten wir keine Chance. Sehr aufwendig ist leider auch der ständige Auf- und Abbau.

Können Sie sich trotzdem eine Wiederholung zur Europameisterschaft in zwei Jahren vorstellen?

Hanrath: Ich bin sehr optimistisch, dass wir das an allen Standorten wiederholen können.

Was könnte aus Ihrer Sicht verbessert werden?

Hanrath: Wir haben ja seit der Europameisterschaft im Jahr 2000 Erfahrungen am Cinetower in Alsdorf gesammelt, von daher konnten wir im Vorfeld schon sehr viel gut organisieren. Ein guter neuer Ansatz wäre aber, für das Rahmenprogramm noch Künstler dazuzugewinnen.

Mehr von Aachener Nachrichten