Aachen: New Yorker Architekturbüro gestaltet RWTH Campus

Aachen: New Yorker Architekturbüro gestaltet RWTH Campus

Der Aachener Investor ante4C und das weltweit operierende New Yorker Architekturbüro Kohn Pederson Fox Associates (KPF) werden gemeinsam den Bau des vierten Forschungsbereiches („Cluster“) „Optische Technologien“ auf dem RWTH Aachen Campus in Angriff nehmen.

Am Freitag stellte das Investoren- und Architektenteam erstmals seinen Entwurf der Öffentlichkeit vor. Das Investitionsvolumen für den ersten Bauabschnitt liegt bei rund 11,5 Millionen Euro, der Baubeginn ist für den Winter geplant. Auf zunächst 7000 Quadratmetern Büro- und Laborfläche sollen ab Sommer 2015 neue Verfahren zur Erzeugung, Formung und Nutzung von Licht als Werkzeug in der Produktion erforscht und entwickelt werden.

Mehr als 70 Prozent der Fläche sind bereits an Forschungspartner vermietet. Herzstück des Gebäudes wird ein Atrium, in das durch ein Glasdach das Tageslicht fäll

In der Startphase des Clusters werden cirka 120 Wissenschaftler ihre Forschungstätigkeit beginnen. Zusätzlich wird für Mitarbeiter und Besucher ein Gastronomiebereich auf rund 450 Quadratmetern entstehen. Etappenweise wird das Cluster „Optische Technologien“ erweitert, so dass in mehreren Bauabschnitten insgesamt cirka 40 000 Quadratmeter Forschungsfläche geschaffen werden. Leiter des Clusters wird Prof. Dr. Reinhart Poprawe vom Lehrstuhl für Lasertechnik.

Unterdessen ist bekanntgeworden, dass das Materialforschungsinstitut DWI das erste Leibnitz-Institut der RWTH Aachen wird. Das DWI werde 2014 in die Leibnitz-Gemeinschaft aufgenommen, teilte das NRW-Wissenschaftsministeriumam Freitag in Düsseldorf mit. An der Einrichtung in Aachen sind 170 Mitarbeiter beschäftigt. Sie entwickeln unter anderem Fasermaterialien für medizinische Anwendungen. Region & NRW

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