Neujahrsempfang des Bezirksamtes Eilendorf

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler blickt zurück und voraus : Eilendorf soll demenzfreundlich werden

„Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen“, betonte Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler beim traditionellen Neujahrsempfang im Stadtbezirk Eilendorf. Im Sitzungssaal der Bezirksverwaltung blickte sie mit Vertretern aus der Politik, den Vereinen und ortsansässigen Institutionen optimistisch in das neue Jahr.

Die Gestaltung des Nirmer Platzes gehe jetzt richtig los, sagte Eschweiler. Ebenso wie die Bemühungen der Stadtteilkonferenz um ein „demenzfreundliches Eilendorf“. Daran beteiligten sich federführend das Seniorenzentrum St. Severin und die IG Eilendorf, die die Vernetzung von Gewerbetreibenden und Vereinen vorantreibt. Kostenlose Ausbildungen zum Demenzhelfer und -helferinnen sollen das Leben von Patienten und ihren Angehörigen zukünftig erleichtern.

„Rückblickend haben wir große Erfolge in Sachen Fahrradfreundlichkeit erreicht. Vorantreiben wollen wir nun das Heimatförderprogramm, in dessen Rahmen wir zum Beispiel ein Kneippbecken realisieren möchten“, sagte die Bezirksbügermeisterin. Diese Idee vom Seniorenzentrum habe man bereits mit 8.000 Euro aus bezirklichen Mitteln angeschoben. „Wir wollen das weiter unterstützen. Es ist ein sinnvolles Angebot für alle Generationen“, betonte Eschweiler.

Für 2019 stehe im Heimatförderprogramm außerdem die Anschaffung einer mobilen Bühne für die verschiedenen Institutionen und Vereine auf dem Plan. „Mit einer neuen Jugendkonferenz wollen wir ab Mitte des Jahres junge Leute mehr einbeziehen, sie aktiv an der Gestaltung von Eilendorf beteiligen und für die Kommunalpolitik begeistern“, erklärte Eschweiler.

Stolz ist der Bezirk auf drei große Jubiläen in diesem Jahr, nämlich 100 Jahre Arminia Eilendorf, 130 Jahre Theaterverein Eilendorf und 150 Jahre Instrumentalverein Eilendorf. Herbert Hahn vom SV Eilendorf, der im vergangenen November mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, wurde noch einmal vorgestellt. Sein Engagement im Sportverein, besonders für den Damenfußball, den er ins Leben gerufen hat, wurde dabei gelobt. „Er bringt sich darüber hinaus seit mehr als zehn Jahren in der Evangelischen Kirche ein, ist aktiv in der Gewerkschaft und hat überhaupt sehr viel für Eilendorf bewegt“, betonte Eschweiler.

Mit einem Präsent wurde den vielen Wahlhelfern des vergangenen Jahres gedankt. Und nicht zuletzt hielt die Eilendorfer Europaabgeordnete Sabine Verheyen ein flammendes Plädoyer zur Europawahl am 26. Mai. Sie betonte, wie wichtig der Frieden in Europa für alle sei, insbesondere in der globalisierten Welt. „Wir müssen uns den Herausforderungen der Digitalisierung und der Migration stellen und dafür braucht es Kommunikation“, stellte Verheyen fest.

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