Neuer Aachener Karnevalsprinz stellt sich dem CHIO-Publikum vor

Aachen : Das erste Alaaf gibt‘s im CHIO-Medienzentrum

Egal, wie man zum Reitsport im Allgemeinen oder zum CHIO im Besonderen steht, der Soerser Sonntag lockt offensichtlich Tout-Aachen auf das Turniergelände. 30.000 waren es am Sonntag. Und fast alle von ihnen dürften mindestens einmal auch am Medienzentrum unserer Zeitung Station gemacht haben, denn das ist wieder mittendrin im Geschehen.

Dort ging es am Sonntag Schlag auf Schlag. Ob Turnierdirektor Frank Kemperman, Oberbürgermeister Marcel Philipp, CHIO-Vermarkter Michael Mronz, Sänger Hessam Rassouli, Theaterintendant Tom Hirtz oder auch der zwölfjährige Henri Mommertz und sein neunjähriger Bruder Anton, die die Umweltschutzkampagne „Plant for the Planet“ vorstellten — sie alle gaben sich bei unseren Moderatoren Laura Weinberger und Thomas Vogel in einem fünfstündigen Interviewmarathon das Mikrofon quasi in die Hand.

FOTO: HARALD KRÖMER DATE 15.07.2018 CHIO, Soerser Sonntag. Foto: Harald Krömer

Die Karnevals-Elite kommt vorbei

Das Medienzentrum unserer Zeitung (unten links) ist mittendrin im CHIO-Geschehen. Am Soerser Sonntag geht es an den Mikrofonen unserer Moderatoren Laura Weinberger und Thomas Vogel Schlag auf Schlag. Neben dem designierten Aachener Karnevalsprinzen Tom I. (Müller) samt Hofstaat (oben), stehen auch Turnierdirektor Frank Kemperman und Oberbürgermeister Marcel Philipp (unten, Mitte) Rede und Antwort. Für die Musik sorgen Jukebox Modus (unten rechts). Foto: Harald Krömer

Zu einem der Höhepunkte auf der Interviewbühne unserer Zeitung hat sich in den vergangenen Jahren die Vorstellung des designierten Karnevalsprinzen gemausert. Und das war auch am Sonntag beim Auftritt von Tom I. (Müller) so. Die Anwesenheit der Aachener Karnevals-Elite um Werner Pfeil (AKV) und Frank Prömpeler (AAK) sowie Vorjahresprinz Mike Foellmer, die eigens dazu zum Medienzentrum gekommen waren, beweist das.

Das Medienzentrum unserer Zeitung (unten links) ist mittendrin im CHIO-Geschehen. Am Soerser Sonntag geht es an den Mikrofonen unserer Moderatoren Laura Weinberger und Thomas Vogel Schlag auf Schlag. Neben dem designierten Aachener Karnevalsprinzen Tom I. (Müller) samt Hofstaat (oben), stehen auch Turnierdirektor Frank Kemperman und Oberbürgermeister Marcel Philipp (unten, Mitte) Rede und Antwort. Für die Musik sorgen Jukebox Modus (unten rechts). Foto: Harald Krömer

Und „der Neue“ sollte sie nicht enttäuschen. Locker und ansteckend fröhlich präsentierte der designierte Prinz seinen Hofstaat, erklärte sein europäisches Motto „Als Öcher Europäer fier ich jeär övverall, mär nüüß es för mich schönner wie Öcher Karneval“ und rief feierlich das erste offizielle „Oche Alaaf!“ der neuen Session aus — die freilich erst am 11.11. beginnt.

Das Medienzentrum unserer Zeitung (unten links) ist mittendrin im CHIO-Geschehen. Am Soerser Sonntag geht es an den Mikrofonen unserer Moderatoren Laura Weinberger und Thomas Vogel Schlag auf Schlag. Neben dem designierten Aachener Karnevalsprinzen Tom I. (Müller) samt Hofstaat (oben), stehen auch Turnierdirektor Frank Kemperman und Oberbürgermeister Marcel Philipp (unten, Mitte) Rede und Antwort. Für die Musik sorgen Jukebox Modus (unten rechts). Foto: Harald Krömer

Aber Tom I. (Müller) hatte auch eine besondere Nachricht mitgebracht: Da einer seiner Hofstaatler erkrankt ist und leider von seinem Posten zurücktreten musste, sucht er nun einen Nachfolger. „Und das kann jeder sein, der ein Herz für den Karneval hat“, sagte er und kündigte eine Stellenanzeige an, die am heutigen Montag auf seiner Homepage unter www.oecherprinz.de veröffentlicht wird. „Eine einmalige Chance“, sagte er und ließ seinen Blick schon mal über die vielen Zuhörer vor der Bühne schweifen. Wer weiß, vielleicht war das künftige Hofstaatsmitglied schon dabei.

Michael Mronz wird es wohl eher nicht werden, aber auch der Turniervermarkter hatte klare Wort mitgebracht: „Der CHIO braucht einen zweiten Turnierplatz, um weltweit die Nummer 1 zu bleiben“, sagte er mit Blick auf den bevorstehenden Abriss des benachbarten Polizeipräsidiums, auf dessen Fläche bekanntlich nicht nur der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) ein Auge geworfen hat. „Wir sind da in einem guten Dialog mit der Stadt und sind froh, dass unser Platzbedarf dort auch geteilt wird“, so Mronz, der aber betonte, die Fläche gemeinsam mit dem ebenfalls benachbarten PTSV Aachen und anderen Partnern entwickeln zu wollen.

Doch auch, wenn das Turniergelände irgendwann einmal größer werden sollte, das Medienzentrum unserer Zeitung wird auch dann noch mittendrin im CHIO-Geschehen sein.

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