Nach Raubüberfall auf Dompropst in Aachen: 37-Jähriger angeklagt

Vor Gericht steht ein 37-Jähriger : Raubüberfall auf Aachener Dompropst

Ein vermeintlich Hilfsbedürftiger schellt beim Aachener Dompropst an der Tür. Er entpuppt sich als Räuber, sperrt den Kirchenmann ein. Beim Prozessauftakt in Aachen werden sich die beiden wieder begegnen.

Ein 37-jähriger mutmaßlicher Räuber, der den Aachener Dompropst überfallen haben soll, steht am Dienstag (09.30 Uhr) in Aachen vor Gericht. Der Mann ist nach Angaben des Landgerichts des schweren Raubes angeklagt. Er soll an einem Abend im Oktober 2018 beim Dompropst geschellt und vorgetäuscht haben, er sei aus der Haft entlassen und brauche Hilfe.

Nach einer kurzen Unterhaltung soll der Beschuldigte den 74-jährigen Kirchenmann in dessen Schlafzimmer gesperrt und die Wohnung nach Geld und Wertsachen durchsucht haben. Laut Anklage hatte er dabei ein Klappmesser in der Tasche. Der Angeklagte erbeutete demnach ein Notebook und einen Generalschlüssel. Der Dompropst ist zum Prozessbeginn als Zeuge geladen.

(dpa)
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