Aachen: Nach knapp drei Wochen der nächste Chemieeinsatz am Westbahnhof

Aachen: Nach knapp drei Wochen der nächste Chemieeinsatz am Westbahnhof

Knapp drei Wochen nach dem letzten Großeinsatz wurde die Feuerwehr am Sonntag wieder zum Westbahnhof gerufen. Bei einer Routinekontrolle war gegen 15 Uhr von einem Bahn-Mitarbeiter wieder ein Leck in einem Kesselwaggon entdeckt worden. Diesmal handelte es sich um Methylmethaacrylat, das mit zwei Tropfen pro Sekunde austrat.

Die leicht entzündbare und Reizungen verursachende Flüssigkeit wird bei der Herstellung von Plexiglas, Anstrichmitteln oder schnell härtenden Beschichtungen eingesetzt.

Die Wehr rückte mit einem Löschzug aus und sicherte zusammen mit der Polizei die Einsatzstelle in der Nähe des Seffenter Wegs, bis Spezialisten des Transport-Informationssystems Tuis anrückten und die Gefahr behoben. Nach Auskunft eines Bahnsprechers verkehren an normalen Werktagen auf dem Abschnitt Aachen-West-Montzen rund 100 Güterzüge.

Wie viele davon Gefahrgut geladen haben, dazu wolle man „generell aus Sicherheitsgründen keine Auskunft”, erteilen, hieß es weiter.

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