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In mehreren Stadtteilen: Nabu pflanzt mehr als 100 Obstbäume in Aachen

In mehreren Stadtteilen : Nabu pflanzt mehr als 100 Obstbäume in Aachen

Mehrere Flächen in den Stadtteilen Orsbach, Vaalserquartier und Oberforstbach werden mit Obstbäumen aufgeforstet.

Auch dieses Jahr wird die Naturschutzstation Aachen des Naturschutzbundes (Nabu) wieder mehr als 100 hochstämmige Obstbäume pflanzen, darunter überwiegend alte Sorten wie Münsterbirne, Rote Sternrenette oder Seidenhemdchen. Die neu entstandenen Streuobstwiesen sollen sich einerseits zu hochwertigen Biotopen entwickeln, die vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten. Andererseits sollen sie zum Erhalt alter Obstsorten beitragen und das Biotopnetzwerk stärken, hofft der Nabu.

„Bei dieser Größenordnung ist das wertvolle Kulturbiotop Streuobstwiese in Aachen nachhaltig gesichert“, sagt Manfred Aletsee, der wissenschaftliche Leiter der Nabu-Naturschutzstation Aachen. Organisiert wird die Aktion Ende November bis Anfang Dezember im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projekts „Biotopverbund im Westen – der Westwall“.

Gepflanzt wird auf mehreren Flächen in Orsbach, Vaalserquartier und Oberforstbach in Kooperation mit dem Nabu-Stadtverband und der Stadt Aachen. In den vergangenen Jahren war die Öffentlichkeit stets eingeladen, bei der Pflanzung mitzuhelfen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden die Bäume in diesem Jahr daher von den Mitarbeitern und Praktikanten der Naturschutzstation gepflanzt.