Aachen: Musikbunker: Dog eat Dog fordern Fans heraus

Aachen : Musikbunker: Dog eat Dog fordern Fans heraus

Musikalisch gesehen waren für viele Musikfans die 1990er Jahre eine lange Durststrecke — zumindest für all diejenigen, die mit Eurodance nicht warm werden wollten. Aber auch wenn dieses Jahrzehnt stark von den elektronischen Beats dominiert waren, es hat auch ganz andere Klänge hervorgebracht, Klänge, die auf ihre Weise eine ganze Generation geprägt haben.

Als Pioniere dieser aus Hardcore-Punk, Heavy Metal und Hip-Hop kombinierten Mixtur gelten Dog eat Dog. Die Jungs aus New Jersey haben Crossover ins neue Jahrtausend herübergerettet. Besonders live sind John Paul Luke Connor (Gesang), Roger Haemmerli (Gitarre), Dave Neabore (Bass), Brandon Jay Finley (Schlagzeug), Roland Kresse (Saxophon) und Daniel Mallmann (Backup-Gesang) extrem fleißig. Morgen Abend spielen sie im Musikbunker.

Doch Dog eat Dog wissen nicht nur die Fans der ersten Stunde zu begeistern, mit ihrem speziellen Sound überzeugen sie auch immer neue Anhänger. Seit April dieses Jahres tourt die Band bereits durch Europa, die Shows „waren klasse. Die Clubs waren sehr gut besucht und alle waren happy“, erklärt die Band. Seit diesem Jahr haben Dog eat Dog die neue EP „Brand New Breed“ auf dem Markt und das Publikum nehme die neuen Songs sehr gut auf, sagt Schlagzeuger Brandon Jay Finley: „Die Feedbacks sind alle freundlich und positiv auf die Veröffentlichung. Auch das neue Video zum Song ‚Vibes Cartel‘ kommt sehr gut an.“

Morgen Abend dürfen sich die Zuhörer auf diese neuen Songs freuen, aber natürlich stehen auch die Klassiker wie „No fronts“, „Goodtimes“ oder „Who‘s the king“ auf dem Programm. Außerdem hat sich die Band für den Auftritt etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Beim Song ‚Rocky‘ geht es um einen original Wrestling-Champion-Gürtel, den wir gegen das Aachener Publikum aufs Spiel setzen. Die Regeln: Wer lauter ist, gewinnt“, erklärt der Schlagzeuger. Ansonsten wird es wild, ganz so wie man es von den Pionieren des Crossover auch erwarten darf.

Wer selbst dabei sein möchte sollte morgen in den Musikbunker gehen. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

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