Aachen: Multikultifest: Aachens neue Partner feiern schon mit

Aachen : Multikultifest: Aachens neue Partner feiern schon mit

Mit dem Regenschirm in der Hand trotzten die Besucher des Multikultifestes im Kennedypark dem schlechten Wetter. „Letztes Jahr war es schöner, da hatten wir Sonne“, erinnert sich Raquel Barros von der Werkstatt der Kulturen.

Seit Jahren informiert sie auf dem Fest über ihre Einrichtung und meint, dass solche Zusammenkünfte gut und notwendig sind. Immerhin hatte es der große Umzug, der diesmal mehrere Zwischen-Stopps einlegte, noch trockenen Fußes bis zur Bühne geschafft und bot dort ein beeindruckendes Bild.

Zum ersten Mal mit dabei war eine Gruppe aus Maastricht mit einem Riesen-Engel, den die Besucher später im Park bestaunen konnten. Seinen Einstand gab auch der Verein ASPA (Aachen-Sariyer-Partnerschaft), der erst jüngst gegründet wurde, um die deutsch-türkische Städtepartnerschaft zu fördern. Beide Bürgermeister wurden auf dem Fest erwartet.

Überhaupt hätten auch diesmal wieder viele Politiker ihren Besuch angekündigt, so Mit-Organisator Reiner Bertrand. Seiner Meinung nach bietet das Fest den idealen Rahmen, um gemeinsam zu essen und zu trinken. „Hier kann man sich durch die ganze Welt essen“, sagte er mit Blick auf die zahlreichen Stände unterschiedlicher Nationen.

Großes Interesse an der Bühne

Rund 50 Aachener Ausländervereine, Gruppen und Institutionen aus aller Welt präsentierten an ihren Ständen und auf der Bühne ihre Kulturen und landestypischen Besonderheiten. Das Interesse, auf der Bühne zu stehen, war diesmal so groß, dass eine zweite Bühne Interessenten Raum gab, sich zu präsentieren.

Nach wie vor waren es ausschließlich Amateure, die für Unterhaltung sorgten, und das ohne Pause bis um 19 Uhr.

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