Aachen: Mobilé St. Donatus: Zeltstadt Halligalli feiert gelungene Premiere

Aachen : Mobilé St. Donatus: Zeltstadt Halligalli feiert gelungene Premiere

Gute Stimmung, blendendes Wetter und tolle Aktionen prägten laut Organisator Tobias Weber die erste Zeltstadt Halligalli auf dem Freizeitgelände Walheim. Probleme mit dem Rest der Besucher auf dem Gelände hat es laut Karl Simons, Leiter Mobilé St. Donatus, nicht gegeben.

Die Tage seien harmonisch verlaufen, und hätte sich jemand über zu laute Musik beschwert, so hätte man darauf sicher Rücksicht genommen, sagt er auf Nachfrage der „Nachrichten“, bei denen sich ein Besucher darüber beschwert hatte.

Für die jugendlichen Besucher hielt die offene Zeltstadt allerhand Attraktionen bereit. Vor allem die Mädchen interessierten sich für den Radio-Workshop. Mit Unterstützung des Teams von Radio Ragazzi führten sie Interviews rund um das Thema Urlaub und bereiteten das Material sendefertig auf. Besonders gut kam auch der Palettenbau an. Dabei stellten die jungen Besucher überdimensionierte Gartenmöbel her, die dann auf dem Gelände zum Verweilen einluden.

Zwei Gäste aus New York

Und während die einen Beachvolleyball spielten, saßen die anderen im Schatten und knüpften Freundschaftsbänder. Zwei Mädchen aus New York waren davon ganz besonders angetan, so Simons. Sie waren zu Besuch bei einer Aachener Familie und verbrachten jeden Tag in der Zeltstadt. Während sie an ihren Bändern arbeiteten, wurde ein paar Meter weiter die Bühne für den Abend startklar gemacht. Hier sollten an diesem Abend unter anderem „Forger“, Memories on Polaroids“ und „Lights out“ auftreten. Wer danach Lust hatte, der konnte auch in der Zeltstadt übernachten. „Einige Leute haben auch ihre eigenen Zelte mitgebracht“, erzählt Simons. Mit der Resonanz auf diese erste offene Zeltstadt ist er mehr als zufrieden. „Es hat alles wunderbar geklappt“, sagt er, „angefangen bei der Versorgung durch die Küche bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Hausmeister vor Ort“. Dieser sei sehr kooperativ gewesen.

Beim großen Volleyballturnier traten rund 30 Spieler gegeneinander an. Sie spielten in Teams von drei bis vier Spielern. Schwer zu sagen ist laut Simons allerdings, wie viele Leute insgesamt das Camp besucht haben. „Das ist ein ständiges Kommen und Gehen“, sagt er. Zum Schlafen blieben in der ersten Nacht rund 15 Jugendliche, danach waren es dann sogar bis zu 25.

Und täglich lud Karl Simons zur spirituellen Runde in die „Spiributze“ ein. Das offene Zeltlager war ein lang gehegter Traum der Organisatoren. Sie wollten den Jugendlichen die Möglichkeit geben, ein paar unvergessliche Ferientage zu verbringen. Und das scheint ihnen auf dem Freizeitgelände in Walheim auch gelungen zu sein.

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