Aachen: Mha-Triathlon: Für Kurzentschlossene gibt es Schnupperdistanzen

Aachen: Mha-Triathlon: Für Kurzentschlossene gibt es Schnupperdistanzen

Wer gut laufen kann, kann noch lange nicht gut schwimmen. Wer gut schwimmen kann, ist noch längst kein guter Radfahrer. Doch beim Triathlon sind alle Disziplinen gleich wichtig.

Zum 23. Mal richtet der Brander Schwimmverein zusammen mit der Katholischen Stiftung des Marienhospitals Aachen den Mha-Triathlon aus.

Am 29. April werden wieder rund 500 Sportbegeisterte aus der Euregio erwartet, die in verschiedenen Kategorien an den Start gehen. Sowohl bereits erfahrene Triathleten als auch absolute Anfänger finden im Angebot der Veranstalter ihre optimale Distanz. Neben dem Jedermann-Rennen über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen haben Anfänger auch die Möglichkeit, die Schnupperdistanz über 200 Meter Schwimmen, 8,4 Kilometer Radfahren und 2,3 Kilometer Laufen zu absolvieren.

„Viele Leute schreckt das Schwimmen ab, doch davor muss sich niemand fürchten”, sagt Veranstalter Andreas Trautmann. „Normalerweise benötigt man mindestens sechs Wochen Vorbereitung, doch durch die Schnupperdistanz können auch noch Kurzentschlossene mit dem Training anfangen und den Triathlon souverän bewältigen”, fügt der Vorsitzende der Abteilung Triathlon des Brander SV, Reinhard Füllgrabe, hinzu. Die Veranstalter bieten an den Sonntagen am 15. und 22. April die Möglichkeit zum Schwimmtraining in der Brander Schwimmhalle.

Erstmalig treten auch einige Firmen an. Bereits 46 Betriebe haben sich angemeldet und treten in Staffeln gegeneinander an. Auch der Namensgeber des Triathlons und Hauptsponsor, das Marienhospital Aachen, wird mit einer Staffel vertreten sein. „Uns geht es in erster Linie darum, die Wichtigkeit vom Sport zu vermitteln. Sport ist Gesundheitsprävention. Diese wird hier beispielhaft betrieben”, erklärt Mareike Feilen vom Marienhospital. Des Weiteren geht es um einen guten Zweck. Der Erlös des Triathlons geht an das Kinderheim Maria im Tann in Aachen.

Jetzt hoffen die Organisatoren und ihre 120 Helfer lediglich noch auf gutes Wetter. „Letztes Jahr hatten wir etwas Pech. Wenn es so wäre wie in den vergangenen Tagen, wäre das natürlich fantastisch”, spekuliert Füllgrabe. „Noch gibt es genügend freie Kapazitäten”, sagt Füllgrabe. Einen Tipp hat er auch noch für alle potenzielle Starter: „Am wichtigsten ist es, sich die Kräfte einzuteilen. Auf die Schnelligkeit kommt es gar nicht immer an. Triathlon ist wie das Leben”, ermutigt der Vorsitzende zur Teilnahme.

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