Polizeieinsatz in Eilendorf: Mann mit Billardqueue fast totgeschlagen

Polizeieinsatz in Eilendorf: Mann mit Billardqueue fast totgeschlagen

Bei einem Streit auf offener Straße ist am Donnerstagabend auf der Nirmer Straße in Eilendorf das Opfer lebensgefährlich und einer von zwei Beschuldigten schwer verletzt worden.

Das bestätigte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung. Da beide derzeit noch in Aachener Krankenhäusern behandelt würden, sagt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, seien die Hintergründe der Tat derzeit noch völlig unklar.

Augenzeugen berichten, dass die Kontrahenten um kurz nach 22 Uhr unter anderem mit Billardqueues aufeinander einschlugen. Schlenkermann-Pitts bestätigte, dass die lebensbedrohlichen Verletzungen beim Opfer durch Tritte und stumpfe Gewalteinwirkung entstanden seien. Die alarmierten Polizeibeamten sperrten den Bereich ab und fanden neben einer Blutlache und Kleidungsstücken auch einen abgebrochenen Queue auf der Fahrbahn und dem Parkstreifen.

Nach Auskunft von Katja Schlenkermann-Pitts werden insgesamt drei Personen beschuldigt. Neben dem Schwerverletzten befindet sich noch ein weiterer in Polizeigewahrsam. Die beiden sind laut Schlenkermann-Pitts 1974 und 1982 geboren, das Alter des Opfers ist noch unbekannt. Ein dritter Beschuldigter ist flüchtig. Der Tatvorwurf lautet versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

(hr)